Zu Hause in der weltweiten Mountainbike-Community: Interview mit komoot Ambassador Steffi Marth

Wir haben einen neuen Ambassador: die Mountainbikerin Steffi Marth. Um sie richtig willkommen zu heißen, haben wir sie gleich auf unseren heißen Stuhl gesetzt, und ihr die Fragen gestellt, die uns brennend interessieren. Du hast noch nichts von Steffi gehört? Dann solltest du unbedingt weiterlesen. Es lohnt sich.

Steffi wuchs in Brandenburg auf und fuhr schon früh erfolgreich BMX-Rennen. Später stieg sie aufs Mountainbike um und gewann sofort serienweise Meisterschaften im Fourcross und im Downhill. Heute wechseln sich bei ihr Mountainbike-Rennen mit Abenteuertouren in der ganzen Welt ab. Sie liebt die Geschwindigkeit und die Freiheit auf dem Rad. Dass sie beides mit der Möglichkeit verbinden kann, die Schönheit der Natur auf der ganzen Welt zu entdecken, ist für sie das größte Glück.

© Ale Di Lullo

Wir sind absolut begeistert, sie in unserem komoot Ambassador Programm dabeizuhaben. Ab jetzt wird sie ihr Insiderwissen mit der Community teilen und im Namen von komoot mehr Menschen dazu ermutigen, rauszugehen und selbst die Welt zu entdecken.

Und jetzt: Zeit für den heißen Stuhl!

Beschreib dich selbst in drei Worten.

Aktiv, ehrgeizig, dankbar.

Klickpedale oder Flat?

Klickpedale. Und wenn es richtig technisch wird, Flat.

Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Bei einem Mountainbike-Rennen hat mir jemand ein Rad geliehen und ich hab gleich gewonnen. OK, vorher bin ich schon zehn Jahre einigermaßen erfolgreich BMX-Rennen gefahren. Das hat vielleicht ein bisschen geholfen.

29- oder 27,5-Zoll-Laufräder?

Meistens 29er aber auch mal 27,5. Und mein Dirtbike hat natürlich 26 Zoll.

Mit Handschuhen oder ohne?

Bergauf ohne, Downhill auf jeden Fall mit.

After-Ride-Bier oder Eiweißshake?

Bier natürlich! Eiweißshake nur nach dem Krafttraining.

Was motiviert dich, rauszugehen und Neues zu entdecken?

Das Leben ist kurz und die besten Dinge findest du bestimmt nicht in der Komfortzone.

Erzähl uns von deiner eindrucksvollsten Tour bisher.

2013 war ich das erste Mal in China. Rund um Peking gab es keine wirklich gute Möglichkeit zum Mountainbiken, also haben wir uns eine einsame Stelle der Chinesischen Mauer gesucht. Und dort bin ich dann gefahren: auf der Mauer, nur ich alleine, bei Sonnenuntergang. Ich bekomm immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke.

Welche Pläne hast du für dieses Jahr?

Ich hab so viel auf meinem Kalender. Gerade bin ich zum ersten Mal in Neuseeland. Und dann sind praktisch ständig Reisen nach Österreich und überhaupt in die Alpen geplant. Vielleicht fahre ich im August mal wieder nach British Columbia (da war ich schon oft) und im Oktober, weiß ich noch nicht, vielleicht nach Marokko. Die meisten großen Touren mach ich übrigens mit meiner „Sister from another Mister“, der kanadischen Bikerin Micayla Gatto.

Was war das Verrückteste, das du je im Zusammenhang mit dem Mountainbiken gemacht hast?

Ich bin mal nach Japan geflogen und es war nichts geplant, außer, dass ich ein paar Locals, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, treffen und zwei Wochen mit ihnen auf Mountainbike-Tour gehen sollte. Aber alles hat super geklappt. Das Gleiche ist mir letzte Woche wieder in Chile passiert. Ich glaube wirklich, dass Mountainbiker so etwas wie eine große Familie sind. Du gehörst einfach dazu, egal, woher du kommst oder welche Sprache du sprichst.

Warum empfiehlst du komoot?

Egal, was du draußen in der Natur vorhast, bei komoot findest du immer Empfehlungen für tolle Touren oder kannst ganz einfach deine eigene planen. Mir gefällt auch, dass ich meine Erfahrungen teilen und anderen Leuten die Möglichkeit geben kann, die gleichen Trails zu fahren wie ich. Und sie hoffentlich mit meiner Begeisterung anstecken und motivieren kann, selbst rauszugehen und eigene Abenteuer zu erleben.

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