Was haben raue Küsten, Steinkreise, Pubs und herrliche Fahrradwege gemeinsam?

Wir verraten es euch: In den Augen von komoot Pioneer Simon Tomkinson sind das alles heimliche Highlights, die sicher auch anderen gefallen würden.

Simon ist ein leidenschaftlicher Radfahrer – Mountainbike wie Rennrad – mit einer Faszination für große Steine und was daraus früher so entstanden ist. Er lebt in Südwestengland, einer Region, die für den Tourismus in Großbritannien eher unwesentlich erscheint, aber landschaftlich und historisch gesehen richtig viel zu bieten hat. So viel, dass man hier Touren wortwörtlich von einem Highlight zum nächsten planen kann. In diesem Blogartikel teilt Simon seine Begeisterung als unersättlicher Entdecker und warum gerade sein Teil dieser Welt viel zu bieten hat.

Ich bin meistens auf meinem Mountainbike unterwegs, obwohl man mich in letzter Zeit auch mal auf meinem neuen Gravel Bike auf weniger technischen Routen finden kann. Ich liebe es, malerische Aussichtspunkte zu erklimmen und liebe das Erfolgsgefühl nach einem harten Anstieg über steile Hügel und den weiten Blick über das Land, das ich gerade durchfahren habe. Auch der Adrenalinschub der Singletrail-Abfahrten bereitet mir richtig viel Freude. Ich bin eigentlich ein klassischer Freerider: Auf den Gipfel eines Berges strampeln – und durchaus mal ein wenig dabei leiden – um dafür als Belohnung spannende, kurvenreiche Trail-Abfahrten serviert zu bekommen.

Aber tatsächlich entwickle ich mich ständig weiter und würde mich nicht auf eine Definition festlegen. Auf einsamen Langstrecken-Touren habe ich ein Gefühl von Achtsamkeit entwickelt, dass ich so sonst nicht kennengelernt hätte. Das romantische Klischee von einsamen, mehrtägigen Bikepacking-Abenteuern hat sich für mich absolut bestätigt. Ich hatte bereits das Glück, verschiedene Teile der Welt mit meinem Fahrrad zu erkunden und schätze es nun sehr, dass komoot mir die Möglichkeit bietet, diese Erfahrung und Touren mit anderen zu teilen.

Obwohl ich gerne alleine in der großen Welt fahre, liebe ich es auch, gemeinsam mit anderen Leuten in meiner Heimat zu radeln. Mit Freunden macht es viel mehr Spaß, die lokalen Bikeparks zu rocken und neue Waldwege zu entdecken.. Ich bin wohl genauso ein Einzelgänger wie ich auch ein Rudelwolf bin!

Südwestengland – Heimat von Juraküsten, Kanälen, neolithischen Denkmälern und vielen Komoot-Highlights

Mit den berühmten Landschaften von Schottland oder Wales ist es natürlich nicht zu vergleichen, aber, Südwestengland hat seinen ganz eigenen Charme. Hier findest du eine atemberaubende Juraküste, ein kompliziertes Netzwerks von Industriekanälen und Tonnen von neolithischen Monumenten (wortwörtlich!), die jedem, der gerne auf Entdeckung geht, viel Material zum Forschen bieten.

Urzeitliche Küste

Meine Lieblingsrunde ist wohl diese hier, von mir als “Purbeck Hillausaurus” betitelt, weil die Topographie der Region Purbeck ein Vermächtnis aus der Urzeit ist. Die Route ist nur ein Beispiel für viele ähnlich schöne und interessante Rad- und Mountainbike-Routen. Man kann in dieser Gegend eigentlich nichts falsch machen.Die Aussicht auf die Küste bis zum Meer, kombiniert mit vielen großartigen Gastro-Pubs und Restaurants in den umliegenden Städten und Dörfern, machen sie zum perfekten Ausflugsziel: Ein wenig sportliche Betätigung in traumhafter Kulisse, gefolgt von gutem Essen – und es gibt auch viele Campingplätze.

Simon’s best gehütetes Geheimnis – bis jetzt

Als ich ein Highlight für die Stones of Avebury erstellte und teilte, habe ich vielleicht eines der bestgehüteten Geheimnisse in diesem Teil Englands enthüllt! Es ist wahrscheinlich mein liebster Platz in der Nähe meiner Heimat. Ich habe wirklich gut überlegt, , bevor ich es auf Komoot markiert habe, weil jetzt jeder davon erfahren kann. Sogar jetzt habe ich das Gefühl über ein nicht mehr ganz so geheimes Geheimnis zu sprechen. Wer es kennt und schon einmal dort war, wird mir wahrscheinlich zustimmen, dass es absolut atemberaubend ist in seiner steinernen Pracht und der mystischen Atmosphäre, die es umgibt. Und genau das wollte ich anderen Menschen zeigen. Ich liebe diesen Ort vor allem im Sommer und die absolut beste Art, die Steinkreise von Avebury zu erleben, ist im Morgengrauen oder bei Sonnenuntergang. Wenn du das Glück hast, bei einer Sonnenwende oder Tagundnachtgleiche dort zu sein, kannst du auch erleben, warum unsere britischen Vorfahren diese Monument erbaut haben! Und nicht zu vergessen, in der Nähe gibt es auch einen tollen Pub.

 

Der Steinkreis von Avebury

 

Tipp: Wenn du von Salisbury aus zu diesem eher verborgenen Schatz fährst, kannst du auch gleich Stonehenge mit in deine Route einbauen. Die Tour ist an einem Tag machbar, wenn du magst und gut mit Fahrten über 100 Kilometer zurecht kommst. Ansonsten wäre es auch ein tolles Mini-Bikepacking-Abenteuer für ein oder zwei Nächte.

Megavalanche and Trans-UK Touren

Megavalanche

2018 läutet in Sachen Mountainbike eine neue Ära für mich ein. Ich nehme am Megavalanche in der Alp D’Huez, in den französischen Alpen teil. Das wird eine große Herausforderung für mich. Vom Gletscher bis ins Tal, über Schnee, Felsen und Trails – ein rasantes und anstrengendes Enduro-Rennen für jedermann. Deshalb bin und werde ich auch viel in Großbritanniens Bikeparks zu finden sein, denn dafür sollte man definitiv trainiert haben. Und so stehen die Bike Park Wales, Fort William, Forest of Dean, Affan, Woodys, Okeford Hill und meine lokalen Bikeparks Wind Hill und Tidworth auf meiner “To-Ride”-Liste.

Ich möchte auch gerne eine Tour von Küste-zu-Küste, also eine Überquerung der Breite des Vereinigten Königreichs machen oder einen sogenannten LETJOG oder JOGTLE, eine Überquerung der Länge des Vereinigten Königreichs von John O’Groats nach Lands End oder umgekehrt. Das Ganze entweder auf eigene Faust oder mit einem gleichgesinnten Mitstreiter. Lagerfeuer, Kaffee und schwere Beine!

Der ultimative Komoot-Trip

Würde ich meine eigene Reise mit unbegrenztem Budget und unbegrenzter Zeit gestalten, wäre es eine nie endende Fahrradtour um die Welt. Ich würde in Orkney beginnen, entlang der Küsten Schottlands, Wales und Englands fahren und dann nach Europa ins ‚California of Europe‘ – nach Spanien fahren. Nachdem ich eine Weile durch Spanien radelte, würde ich nach Nordeuropa und Russland, und weiter nach China, Japan, Neuseeland und Australien. Ich würde auch gerne Indien und Nepal erkunden – diesen Teil unserer schönen Welt muss ich definitiv noch mit dem Fahrrad bereisen. Indien ist so ein einzigartiges Land… aber ich werde nie Zeit haben, alles zu sehen. Eines Tages vielleicht.

Mein Tipp für andere komoot Nutzer?

Achte immer darauf, Hauptverkehrswege und abgasverseuchte Autostraßen zu meiden. Deswegen sind wir doch hier auf Komoot, um die schönere Route zu nehmen, auch wenn sie vielleicht mal ein paar Minuten mehr in Anspruch nimmt.

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