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🇩🇪 SN, 🥾🥾, Vogtl., Felsenweg 2️⃣- Dem Wasser auf der Spur- Flößerei & Wasserkraft
🇩🇪 SN, 🥾🥾, Vogtl., Felsenweg 2️⃣- Dem Wasser auf der Spur- Flößerei & Wasserkraft
master.dica (Jürgen61) 📸🥾🚴♀️&🏃♂️ went for a hike
May 2, 2025 at 07:11
05:12
20.7km
4.0km/h
650m
630m
Garmin (product 4336)
Vogtländischer Wanderweg im Zeichen des Löwenkopfes 🦁
Die Felsenwege 1️⃣-5️⃣ laden ein zu Geologie und Natur im Herzen des Vogtlandes.
Felsenweg 2️⃣- Dem Wasser auf der Spur- Flößerei & Wasserkraft
Wetter:
Temperaturen 6:00 lagen bei 15°C, trocken, mäßiger NO Wind, max. 25°C und leicht bewölkt 🌤sollte es lt. Vorhersage werden 😁,
Anreise:
mit der MRB Linie RE3 bis Plauen & der VBG Linie RB5 bis Grünbach (Vogtl.) Start/- Zielpunkt war der Wanderung: Grünbach (Vogtl.)
Felsenweg 2️⃣ verschreibt sich ganz dem Thema Wasser. Entlang der Weißen Göltzsch und dem alten Floßgrabensystem entdeckt man verwunschene Torfstiche und Moorfichtenwälder oder gelangt über die romantischen Rissfälle hin zur Talsperre Falkenstein, die sich in ein schmales Waldtal schmiegt, mit Liegewiese, Imbiss und Spielplatz. Man erfährt Interessantes über die Geschichte der Flößerei im Vogtland, deren Tradition zum Flößerfest jedes Jahr im Mai wieder auflebt. Entlang der Tour locken Felsformationen, eine jede mit eigenem Zauber, und es wird sagenhaft: Unterhalb der Felsklippe des Schwarzen Steins befindet sich eine separate Felsnadel, die mit ein Fantasie die Gestalt eines Mönchs am Schreibpult erahnen lässt. Hier traf der Sage nach ein Mönch auf die Sagengestalt des Vogtlands, den Moosmann...
Diese Tour bietet ein abwechslungsreiches Auf- und Ab durch Täler und über steile Höhen, begleitet von einem Dreiklang aus Wald, Wasser und Felsen.
Autorentipp
- Moorlehrpfad NSG "Am alten Floßgraben",
- Röthelstein (Roteißenstein) mit Naturbühne,
- Talsperre Falkenstein,
- Doppel Brücke ( Vereinigung des Gahlenbach der mit der Roten Göltzsch),
- Schwarzer Stein u. Versteinerter Mönch,
- Bismarckbastei,
- Rißfälle,
- Gedenktafel ,,Wirbelsturm" Ellefeld,
- Luisenfels (642 m),
Die verschiedenen Wanderrouten des Felsenweges gewähren einen Einblick in die geologischen Besonderheiten der LEADER_Region "Falkenstein - Sagenhaftes Vogtland". Elf Informationsstationen entlang des Wanderweges geben den Besuchern konkrete Erläuterungen zu den Felsen bzw. Sehenswürdigkeiten (geologische Entwicklung, Historisches, Aussichtspunkte uvm.). Nördlich der kleinen Ortschaft Hammerbrücke erstrecken sich gleich zwei Naturschutzgebiete. Die ausgezeichneten Flora-Fauna-Habitate "Am alten Floßgraben" und "Muldenwiesen" beherbergen – wie der Name schon sagt – äußerst seltene Tier- und Pflanzenarten. Wanderer können diese geschützte Naturlandschaft auf dem "Lehmgrubenweg" entdecken, einem befestigten Spazierpfad, der mitten durch die beiden Gebiete führt. Entlang verschiedener Flussläufe macht unser Weg dann einen großen Bogen nach Norden, bis hin zur Talsperre Falkenstein.
Die Geschichte der Flößerei im Vogtland
In den vogtländischen Wäldern zapfte man früher Harz, aus dem das damals vielbegehrte Pech gesiedet wurde. Der Abtransport des Holzes war zu umständlich und beschwerlich. Zur besseren Vermarktung des Holzes begann man 1579 mit dem Bau von Floßgräben (Oberer Floßgraben). Der untere Floßgraben, heute zum technischen Denkmal erklärt, hatte eine Gesamtlänge von 850 Schnur, das entspricht ca. 7,15 km. Sein Damm mit einem Weg ist in voller Länge erhalten. Wasser führt der Graben aber nur noch vom Ausgleichsbecken der Muldenberger Talsperre bis zum ehemaligen Sägewerk Leonhardt in Hammerbrücke. Vermessung und Bau des Grabens muß auch heute noch als Meisterleistung angesehen werden, da das Gefälle auf der gesamten Strecke nur sechs Meter beträgt. Nach alten Dokumenten wurden von 1633 bis 1635 jährlich 2000 Klafter Kurz- bzw. Scheitholz mit einem Gewinn von 6000 Gulden in das Elster- und Saaletal geflößt. Hauptabnehmer des Brennholzes waren Salinen (Anlagen zur Salzgewinnung) und zahlreiche Städte wie Zeitz, Pegau, Leipzig und vor allem Halle, zu denen ständige Lieferkontakte bestanden.Die Flößerei erfolgte hauptsächlich im Frühjahr, wenn die Schneeschmelze die Gräben mit genügend Wasser füllte. Das Holz wurde während des Jahres geschlagen, zum Floßgraben geschleppt, geschnitten, gespalten und aufgeschichtet.Im Frühjahr warf man dann die Hölzer ins Wasser und Floßknechte bugsierten sie durch die Windungen des Grabens. Reichte das Wasser nicht aus, wurden die Floßteiche geöffnet. Floßmeister und Floßaufseher überwachten streng die Arbeit. Die straff organisierte Flößerei auf den hiesigen Gräben wurde über 280 Jahre lang äußerst gewinnbringend für die sächsischen Kurfürsten betrieben, während die harte Arbeit der Muldenberger Flößer (z.T. Frondienst) nur spärlich belohnt blieb. Im Jahr 1991 wurde auf Beschluß des Gemeinderates von Muldenberg ein Teilstück des unteren Floßgrabens wieder floßbar gemacht, um an die schwere Arbeit unserer Vorfahren zu erinnern.
Wegbeschreibung:
Von der Starttafel (oder jedem anderen Startpunkt😊, bei mir war in Grünbach Tourstart) folgt man der Falkensteiner Straße. Die Markierung zeigt dann nach rechts in Richtung Beerheide. Am Waldrand vereint sich der FW 2️⃣ mit dem Naturlehrpfad im NSG "Am alten Floßgraben" (Moorlehrpfad) bis zur alten Naturschutzstation. Nach Überquerung der Hauptstraße gelangt der Wanderer zur Friedrichsgrüner Straße, wo er nach einer weiteren Überquerung der Hauptstraße der Beschilderung bis zum Weiberteichweg folgt. Vom großen „Riß“ geht es nach rechts über den „Rißweg“ bis zum Röthelstein, einem Höhepunkt der Tour, wo man gern den kleinen Aufstieg nehmen kann, um die Aussicht zu genießen und die Felsensage auf der Infotafel zu lesen / zu hören. Der Weg führt weiter am Fuß des Felsens bergab bis man die ehemalige Doppelbrücke (Infotafel) und den malerischen Friz-Bode-Stauweiher passiert hat. Dann geht es steil bergauf über den Stallmeisterberg nach Ellefeld, Ortsteil Juchhöh (hier Abkürzungsmöglichkeit über Hohen Weg zurück nach Hammerbrücke). Der Weg führt weiter, jetzt bergab zur Talsperre Falkenstein , ein weiterer Höhepunkt der Tour. Hier kann der Wanderer am Bootsverleih und Imbiss pausieren oder am Wasser-Spielplatz auf Bänken verweilen. Nach Fast-Umrundung der Talsperre beginnt der Aufstieg zum Lohbergfelsen, von wo aus man dann über die „Unbewehrte Brücke“ (über die Bahnlinie Falkenstein-Muldenberg) zum Schwarzen Stein und zur Felsnadel "Versteinerter Mönch" gelangt, dem dritten Höhepunkt der Tour. Man folgt dann dem Pfad bergab und überquert erneut die Bahnstrecke. Über die Bismarckbastei gelingt der Abstieg ins Tal der Weißen Göltzsch, dem man dann bachaufwärts folgt bis zum Abzweig "ehemalige Druckersmühle" (Infotafel). Nach dem "Nordic Camp" biegt man in Richtung Hammerbrücke zum Damwildgehege ab und gelangt, vorbei am Elsenfelsen, zum Einstieg in die Rißfälle. Entlang der Wasserstufen folgt man dem Pfad hinunter, wieder ins Göltzschtal, dem man dann bachaufwärts bis zum Hohen Weg folgt. Von hieraus führt die Route nach rechts zurück in den Ort Hammerbrücke und über den Rißbrücker Weg und die Falkensteiner Straße zurück zum Ausgangspunkt.
(bergfex.de/sommer/sachsen/touren/themenweg/84640,felsenweg-2--dem-wasser-auf-der-spur--floesserei-und-wasserkraft)
oder
(wanderbares-deutschland.de/wege/alle-wege/felsenweg-2-5d584baed6)
Fazit:
• Streckenaufzeichnung erfolgte mit GARMIN Gpsmap 67s,
• Strecke und Fotos wurden automatisch in Komoot übertragen,
• eine super schöne Wanderung durch das einzigartige Vogtland,
• viele Info Tafeln zu Flora und Fauna im LSG,
• die Beschaffenheit der Wanderwege ist zum größten Teil naturbelassen, es gibt wenige Asphalt lastige Abschnitte,
• der kurze Straßenabschnitt durch die Orte waren kaum der Rede wert,
• gutes Schuhwerk ist zu empfehlen,
• Einkehrmöglichkeiten gibt es einige an der Strecke,
⚠️Gaststätten:
Unbedingt vorher nach den Öffnungszeiten erkundigen!⚠️
• für SELBSTVERSORGER stehen viele Rastplätze/- Hütten entlang der Strecke zur Verfügung, größtenteils sehr idyllisch und mit tollen Fernsichten,
• wer die Natur und schöne Ausblicke mag, eine Empfehlung meinerseits. TOP👍
Waypoints
Bagged Peaks
Route Details
Elevation
Highest point (720 m)
Lowest point (580 m)
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