Tom Hill: Multi-Sport-Talent und Autor

Schau dir seine großartigen Abenteuer an:

Yorkshire Grit von Sam Needham auf Vimeo.

Suilven: The Trail Runner von Eastwood Media auf Vimeo.

Tom wuchs in den tiefen Tälern der Penninen – einem Mittelgebirge in England – auf. Seine Liebe zum Radfahren und Laufen wuchs mit jedem Trail, Reitweg und Wanderpfad den er in der Nähe seiner Heimatstadt Halifax erkundete. Touren in den Lake District, nach Schottland und Wales, vertieften seine Leidenschaft für die wilden Orte Großbritanniens.

Der Rennsport war für Tom schon immer eine Möglichkeit, mit der Natur zu interagieren – es ging ihm nicht nur um den Wettbewerb, sondern auch darum, neue Orte zu entdecken. Mit Ende 20 begann er an 24-Stunden-Mountainbike-Rennen teilzunehmen. Er liebte die Herausforderung, sich körperlich und geistig immer wieder zu pushen. Als sich Bikepacking-Rennen mehr und mehr etablierten, nutzte er die Erfahrung aus seinen 24-Stunden-Rennen, bei denen er die Nächte durchgefahren ist, sowie den mehrtägigen Mountainbike-Rennen, die er erfolgreich überstand. Bikepacking eröffnete ihm eine neue Welt im Bezug auf die Entfernungen, die er mit dem Fahrrad zurücklegen konnte.

Im Laufe der Zeit sind Wettkämpfe für Tom unwichtiger geworden (es ist auch nicht so, als hätte er regelmäßig am Podium gestanden). Stattdessen wollte er neue Abenteuer erleben und neue Erfahrungen machen, die er auch mit seinen Freunden teilen konnte. Dies ließ sich ideal mit seiner wachsenden freiberuflichen Autoren-Karriere vereinbaren, wobei er Geschichten seiner eigenen Reisen verfasste, aber auch mit anderen zusammenarbeitete, um deren Abenteuer in Medien wie Singletrack, Cranked, Sidetracked und Eskapee zu erzählen.

Ein paar Fakten zu Tom:

Alter: 39

Nationalität: Yorkshire mit 50 % walisischem Anteil

Wohnort: Leeds, England

Folge Tom auf komoot: https://www.komoot.com/user/340038638201

 

Wie kamst du zum Sport? Ich glaub mein erstes Mountainbike bekam ich, als ich 13 war. Mein Vater hat sich kurz zuvor eins gekauft und mir war sofort klar, dass ich auch eines haben will. Wir waren schon immer eine Familie, die viel draußen unterwegs war – einige meiner frühesten Erinnerungen sind Wandertouren – aber Mountainbiken war der erste Sport, der so richtig “meins” war. Ich liebte den Nervenkitzel der Geschwindigkeit, die Technologie bzw. Geometrie der Fahrräder und das Gefühl der Unabhängigkeit, die mir das Biken gab. Lange Zeit dachte ich gar nicht daran, dass ich auch Rennen fahren könnte. Ich hatte einfach nur Spaß in der Natur, Freude am Fahren. Wenn ich nicht am Rad saß, las ich stapelweise Radmagazine und Reiseführer. Ich wollte so viel wie möglich über diesen aufregenden neuen Teil meines Lebens aufnehmen und alles was gelesen hatte, selbst umsetzen.

Mit Anfang 20 begann ich mit dem Klettern und mit Trail Running. Ich liebte es einfach, verschiedene Erfahrungen zu machen und neue Möglichkeiten zu entdecken, Zeit draußen zu verbringen und die Natur zu genießen. Die Vielfalt und Motivation, die mir diese Sportarten geben liebe ich bis heute.

Ich berichtete immer schon gerne über meine Reisen. Das Schreiben regt mich zum Nachdenken an und bringt mich mehr denn je dazu, meine Umgebung wahrzunehmen und zu schätzen was ich habe.

Es fällt mir schwer zu erklären, wie wichtig der Sport – vor allem das Radfahren – für mich ist. Es ist ein fundamentaler Teil von mir. Die Bewegung, die Entdeckung wilder Orte, die Distanzen, das alles sind sozusagen wichtige Eckpfeiler meines Lebens.
Darüber hinaus hat mir die Zeit in der Natur durch die schwersten Zeiten meines Lebens geholfen und mir immer einen Grund gegeben, weiterzumachen. Es hat mir geholfen, mit chronischen Depressionen umzugehen und den Tod meiner Frau Jenn vor drei Jahren zu überstehen. Mehr als je zuvor möchte ich in der Zeit, die ich habe, so viel wie möglich erleben.

Was wird deine größte Herausforderung für 2019? Persönlich möchte ich, dass 2019 das Jahr wird, in dem ich Vollzeit-Schriftsteller werde. Es war Jenn, die mich zuerst ermutigte, für jemand anderen als nur für mich selbst zu schreiben, und ich habe mich über viele Jahre hinweg weiterentwickelt. Es wird immer schwieriger, “Tagesjobs” zu machen und nebenbei noch die Zeit fürs Laufen & Radfahren zu finden. Ich habe die tolle Möglichkeit, das zu tun, was ich liebe, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich muss die Chance nur nutzen!

Sportlich gesehen gibt’s im Moment nichts, das ich unbedingt als Herausforderung bezeichnen würde, aber ich freue mich auf eine Reise zur “Isle of Harris”, einen Fahrrad-Trip nach Schweden, den Besuch der TransProvence, Laufen in der Toskana und Abenteuerrennen an den schottischen Grenzen. Ich habe etwas an Fitness eingebüßt, die ich hatte, als ich noch regelmäßig Rennen fuhr. Hoffentlich finde ich die Zeit, ein paar harte bzw. lange Touren zu fahren und zu laufen – aber am Ende des Tages, wenn ich wählen müsste, würde ich mich eher für die Ausfahrten mit Freunden entscheiden, die dann gemeinsam in einem Pub enden.

Ich würde auch gerne mit dem Skitourengehen anfangen. Mir gefällt die Vorstellung, längere Strecken auf Skiern zurückzulegen, weit weit weg von den Skiliften. Das muss aber wahrscheinlich bis zum nächsten Winter warten!

Persönlich möchte ich, dass 2019 das Jahr wird, in dem ich mit dem Schreiben meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Es war Jenn, die mich zuerst ermutigte, für jemand anderen als nur für mich selbst zu schreiben, und ich habe mich über viele Jahre hinweg weiterentwickelt. Es wird immer schwieriger normale “Tagesjobs” zu machen und nebenbei noch die Zeit fürs Laufen & Radfahren zu finden. Ich habe die tolle Möglichkeit, das zu tun, was ich liebe, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich muss die Chance nur nutzen!

Sportlich gesehen gibt’s im Moment nichts, das ich unbedingt als Herausforderung bezeichnen würde, aber ich freue mich auf eine Reise zur “Isle of Harris”, einen Fahrrad-Trip nach Schweden, den Besuch der TransProvence, Laufen in der Toskana und Abenteuerrennen an den schottischen Grenzen. Ich habe etwas an Fitness eingebüßt, die ich hatte, als ich noch regelmäßig Rennen fuhr. Hoffentlich finde ich die Zeit, ein paar harte bzw. lange Touren zu fahren und zu laufen – aber am Ende des Tages, wenn ich wählen müsste, würde ich mich eher für die Ausfahrten mit Freunden entscheiden, die dann gemeinsam in einem Pub enden.

Ich würde auch gerne mit dem Skitourengehen anfangen. Mir gefällt die Vorstellung, längere Strecken auf Skiern zurückzulegen, weit weit weg von den Skiliften. Das muss aber wahrscheinlich bis zum nächsten Winter warten!

Was war dein bislang liebstes komoot-Abenteuer? Komoot hat sich im Dezember im Urlaub auf Mallorca bestens bewährt. Ich war noch nie zuvor dort, wollte aber einige der bekannten Rennradtouren fahren und weitere auf dem Gravelbike erkunden. Unsere „größte Ausfahrt“ der Woche sollte die “Toros de Gravel” Route sein. Ich fand sie auf komoot und lud sie auf mein GPS hoch – eine wirklich stressfreie Art, eine komplexe Route zu navigieren und die ruhigere Seite der Insel zu genießen. Alles lief wie geschmiert, bis meine Partnerin plötzlich einen langen Schnitt im Reifen hatte.Wir konnten es nicht reparieren, so mussten wir das Rad schiebend zurück zum Mietwagen. Dies hätte richtig mühsam werden können, aber ich nutzte komoot, um die beste Route zurück zu finden. Perfekt. Wir kehrten ein paar Tage später zurück, um auch noch den letzten Teil der Route zu fahren und planten eine weitere Route mit komoot, die noch mehr Höhepunkte in der Gegend mit sich brachte.



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