Soonwald Dream Loop - Soonwald-Nahe Nature Park
Soonwald Dream Loop - Soonwald-Nahe Nature Park
4.6
(131)
449
hikers
02:47
10.0km
180m
Hiking
Moderate hike. Good fitness required. Mostly accessible paths. Sure-footedness required. The starting point of the route is right next to a parking lot.
Last updated: August 12, 2024
Tips
Temporary access restrictions
Includes segments with temporary access restrictions. Check ahead to confirm restricted segments are open to the public.
After 9.81 km for 65 m
Waypoints
Start point
Parking
Get Directions
51 m
Highlight • Monument
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412 m
Highlight • Religious Site
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3.85 km
Highlight • Viewpoint
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7.54 km
Highlight (Segment) • Trail
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10.0 km
End point
Parking
Way Types & Surfaces
Way Types
5.69 km
2.91 km
726 m
572 m
101 m
Surfaces
6.59 km
1.34 km
902 m
517 m
452 m
194 m
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Elevation
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Weather
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Friday 22 May
27°C
12°C
0 %
Additional weather tips
Max wind speed: 9.0 km/h
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This route was planned by komoot.
Heute hatte ich einfach mal keine Lust aufs Saarland und entschied mich daher für die Traumschleife Soonwald. Anfahrt ab Koblenz mit dem Bus 615 bis Busbahnhof/Kastellaun, dann weiter mit dem Bus 650 nach Simmern/Alter Bahnhof und von dort dann nochmal weiter mit dem Bus 602 nach Mengerschied/Rathaus. Dafür ist man aber ab der Haltestelle quasi direkt auf der Schleife, nach 240m um genau zu sein. Ich laufe aus Mengerschied heraus und begebe mich zwischen Wiesen und Feldern leicht bergan. Ein schöner Blick über die Landschaft bietet sich und so erreiche ich mit Aussicht über die sanften Hügel zurück nach Mengerschied bald "km1". Ich folge dem Weg weiter und erreiche die "Alte Römerstraße", welche mich auf ebener Strecke zum ersten Schutzhüttchen sowie einer Schaukel führt, auf der ich mich kurz niederlasse und beim Hin- und Herschwingen meinen Gedanken freien Lauf lasse. Nach Überqueren der K59 bei "km2" geht es sachte bergab vorbei an längst verblühten, dem Trocknungszustand entsprechend naheliegenden baldigen Ernte einst prachtvoll kanariengelb blühenden Rapsfeldern. Greift man sich eine der stehenden Fruchtkörper und schüttelt daran, kann man hören, wie sich die schwarzen Rapssamen im Inneren anhören wie die Füllung einer Kinderrassel oder die Schwanzspitze einer Klapperschlange Am Wegesrand sehe ich eine einzelne große Feder eines Eichelhähers, dem Muster nach stammt sie vom Flügel (kein Foto). Das nächste Rapsfeld wurde bereits abgeerntet. Wie mit dem Rasiermesser gezogen zeigt sich deutlich die scharfe Kante, wo die einst so prachtvollen Stängel alle ihrer Häupter beraupt wurden. Vertrocknet und jämmerlich ragen die kopflosen Stile gen Himmel und bieten einen erbärmlichen Anblick. "Km3" führt mich durch ein kurzes Waldstück und vorbei an einer Kuhweide, deren Bewohner allesamt um den Heuspender herumstehen und diesem weit größeres Interesse entgegen bringen als mir Wanderin, egal wie sehr ich mich auch bemühe sie heranzulocken 😅 Ich lasse die sanften Riesen hinter mir und entdecke hinter einer Spitzkehre einen Anhänger voll Holzpfähle. Falls jemand vorhat, die Grafen Dracula oder von Krolock zu bekämpfen oder einen Palisadenzaun um sein Dorf errichten will wie das in den Asterix-Comics so gehandhabt wurde, ich wüsste da was 🫠😉 In "km4" geht's wieder sanft bergauf, über Wiesen und vorbei an Feldern, vorbei an weitläufigen Getreidefeldern, einer weiteren Kuhweide und erneuten Getreidefeldern erreiche ich schliesslich Sargenroth. Die dort ansässige St. Josefs-Kirche ist leider verschlossen und so lasse ich den Ort bald hinter mir. Dort bei "km5" wartet ein Holzpavillion mit schönem Weitblick darauf, für eine Pause genutzt zu werden 🍜🍅 Direkt dahinter komme ich an die Nunkirche, eine romanische Wallfahrtskirche sowie ein markantes Wahrzeichen im Hunsrück. Erstmals 1072 erwähnt gilt sie als Mutterkirche des nahen Klosters Ravengiersburg. Umgeben von prachtvollem alten Baumbestand. Und einem Bauzaun. Auch diese Kirchentüren bleiben mir leider verschlossen. Der Weg führt mich weiter an den Bismarckturm, einer von zahlreichen zu Ehren des Eisernen Kanzlers Otto von Bismarck errichteten Türmen. Kennste einen, kennste (beinahe) alle, da sich viele dieser Türme einfach sehr ähnlich sind. Dieser 17.5m hohe Turm ist über eine 70-stufige Wendeltreppe besteigbar. Da es sich hierbei weder um ein Gittergestell noch eine Gittertreppe sonstiger Aussichtstürme handelt, kann ich hier problemlos hoch und betrete die Aussichtsplattform durch eine kleine Luke. Nach einem sehr schönen Rundumblick geht's wieder abwärts und ich überlege tatsächlich was ich machen würde, wenn die Luke oben zuschlagen und unten jemand einfach die Tür verriegeln würde und ich auf ewiglich in diesem Turm gefangen wäre wie eine tragische Märchenfigur früherer Zeit. Ich überquere den Parkplatz und die L162. Auf der anderen Seite empfängt mich das überdimensionierte "Traumschleife Soonwald Schild", das hätte ich eher am Startpunkt als Portal erwartet aber hier am Rand der Landstraße macht das natürlich viel mehr her. Der Weg kommt an einer Panoramaliege mit Blick auf den Soonwaldkamm vorbei und verschwindet dann bei "km6" im Wald, wo er ein Stück einem Baumlehrpfad folgt. Hinter einem Baum erblicke ich die Überreste des Federkleids eines Eichelhähers, die kleinen Federn mit den ganz typischen blauen Streifen sind unverkennbar (kein Foto, hier hat es offensichtlich Tote gegeben). Einen kurzen Blick über erneutes Getreide, so weit das Auge reicht, später, geht es in "km7" und "km8" mal über Wiesen, mal über Pfade ganz allmählich dem Ende entgegen. Eine kleine Lehrstation erzählt Nützliches über die Sprünge der Waldtiere, auf einzelnen Tafeln wird auf Weite und Co. von Floh, Maus und Reh eingegangen. Der inzwischen sehr ebene Weg weiss sich mit diversen blühenden Pflanzen zu schmücken und so entdecke ich an wunderschönen magentafarbenen Distelblüten nicht nur zahlreiche Bienen, sondern auch eine Gehäuseschnecke in Miniaturform, deren Haus noch so durchsichtig ist, dass man die einzelnen Strukturen des Schneckenkörpers durchschimmern sehen kann. Faszinierend fragil und wunderschön. In "km9" entdecke ich erneut den Schauplatz eines Massakers, bei dem ein Vogel ums Leben gekommen sein muss (ebenfalls kein Foto). Heute scheint kein guter Tag für Piepmätze zu sein. Ein Reh kreuzt in 10m meinen Weg und verschwindet nach einem Sprint im Gestrüpp. Über einen Asphaltweg komme ich schliesslich wieder nach Mengerschied, die Türen der hiesigen Kirche sind ebenfalls verschlossen (3 von 3, der Schnitt ist nicht schlecht) und wenige Meter später finde ich mich an der Bushaltestelle wieder. Von dort geht es mit der Linie 602 zurück nach Simmern/Alter Bahnhof und dann ohne weitere Umstiege mit der 620 nach Koblenz zurück. Dass der Bus ab Kastellaun aus allen Nähten platzen würde, da dort etliche Gestrandete der Nature One, die ganz offensichtlich den letzten Shuttle vom Festivalgelände nach Koblenz verpasst hatten, mit ihrem gesamten Festivalhausstand den Bus stürmen würden, hatte ich nicht bedacht. Die Rückfahrt hatte dann etwas von einer Reise in einer Sardinenbüchse 😅
The dream loop "Soonwaldschleife" is ideal for today's weather. I started in Mengigart, if you walk the tour clockwise, the first 6 km lead over open areas with great views, among other things. Kirchberg with the striking water tower., Direction Sagenroth. After the Bismarck tower, you pass the "Waldjugendherberge" (which unfortunately did not survive Corona 😔) Here it goes downhill in a great forest path back towards Mengigart.
Wonderful round, you would like to run again. Paths and climate top. Nature is in full bloom, you can't catch it. Just enjoy. 👍😁
Oh, three-quarters of the tour is practically a dream loop. More or less off-putting. The remaining third, however, makes up for a lot. I think the fourth part could definitely be turned into a dream loop too...
Finally the first snow hike for this winter! At one point the snow even crunched a bit 😅. OK, it wasn't a real snow hike, but the world looks even prettier when covered in powdered sugar and so today a beautiful hiking trail became a "dream loop" that truly deserves the name! Starting in Sargenroth, we first went along paths and dreamy trails through the forest. With frozen moss, an icy stream and later at the top with great views of the beautiful Hunsrück. The dream loop should actually be called "Soonwaldblick" because you don't go through the Soonwald on the circular route, but you can almost always see it. Further information about the tour: https://www.saar-hunsrueck-steig.de/tour/traumschleife-soonwald-3631a6d2ef You can find further reports from me about the dream loops in the collection: https://www.komoot.de/collection/1099582/
Even dream loops with few points (66) are worth hiking, and those seeking peace and quiet will definitely find it here. Bismarck Tower, panoramic views, Hunsrück Cathedral in the distance, church, meadow paths, delicious 🫐, lots and lots of 🦋, stream valleys, narrow paths, numerous rest areas, Mengerschied with beautiful half-timbered houses, a lovely rest area at the village square, an old railway line, narrow forest paths with uphill stairs, moss... The dream loop is well signposted, but the benches and wooden signs could use some sprucing up.
Whether this tour is really so well-known due to memories of the films “Heimat” by Edgar Reitz – for me today it was a great hike in nature through meadows and pastures under a bright blue sky – it makes the soul rejoice. The starting point is “Seibels Platz” in Mengerschied. But there are only a few parking spaces there. It is easier to park at the Bismarck Tower in Sargenroth. We walked the route anti-clockwise, from Seibels Platz in front of the Protestant church up the street on the right and then through the Layenkaut district over meadow paths along the Brühlbach over the disused railway line. The path here was muddy today – so put on combat boots or waterproof your hiking boots well. After crossing the K58, you take the adventure path of the forest youth hostel and uphill through the forest to the youth hostel. Here you cross the K57 and then stand in front of the Bismarck Tower, built in 1894. A spiral staircase leads to the viewing platform at a height of 17.5 m. Great view over the Hunsrück. A few meters further along the path you come to the Nunkirche, which was also the backdrop in the epic Heimat. The church dates from the 10th century, but the nave was rebuilt in the 17th century: unfortunately it was closed. The film graves of the families from the Heimat film are said to still be visible in the cemetery. I didn't find them, but what is impressive are the ancient chestnut trees with mighty trunks. Opposite the church is a beautiful rest area, which we used for picnics and sunbathing. If you look into the distance from there, you can count almost 200 wind turbines in 270 degrees. I have some sympathy for people who think that this is borderline. We then continue along the edge of Sargenroth through meadows and pastures down to the Gartenbach and then in a large arc back to the K59 and after crossing the Ölsberg we finally head down to Mengerschied. We then made a circuit of the town and discovered some beautiful houses. Overall, a recommendable tour
Went on a lovely tour in the Hunsrück in brilliant sunshine. I've hiked it for the second time now and it's still an experience!