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Viewpoint – Wild Boar Family Wood Carving loop from Sargans

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Viewpoint – Wild Boar Family Wood Carving loop from Sargans

Moderate

4.0

(7)

42

hikers

Viewpoint – Wild Boar Family Wood Carving loop from Sargans

03:15

10.3km

400m

Hiking

Moderate hike. Good fitness required. Mostly accessible paths. Sure-footedness required. The starting point of the route is accessible with public transport.

Last updated: August 2, 2026

Waypoints

A

Start point

Bus stop

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1

315 m

Splee Chapel

Highlight • Religious Site

Churches are always worth a visit. They offer travelers a place to relax and rest.

Translated by Google •

Tip by

2

2.14 km

Gonzen Iron Mine in Sargans

Highlight • Historical Site

Der Erzabbau ist ab 200 v. Chr. nachgewiesen. 1315 wurden Schmelzanlagen in Flums, Mels und Plons (heute Gemeinde Mels) urkundlich erwähnt, 1396 das Bergwerk selbst. Diese Urkunde berichtet, dass Graf Johann von Werdenberg-Sargans das Bergwerk an Herzog Leopold IV von Österreich verpfändet hat. Zu diesem Zeitpunkt muss also schon Abbau betrieben worden sein. Als Folge der Appenzellerkriege ging das Bergwerk 1406 an die Grafen von Toggenburg. 1483 kauften die Stände der Alten Eidgenossenschaft die Grafschaft Sargans. Damit wurde die Eidgenossenschaft von Eisenlieferungen aus dem Ausland unabhängiger. Im 16. Jahrhundert wurde das Bergwerk an Zürcher Eisenhändler als Erblehen vergeben. 1654 wurde der Landammann Good von Mels Inhaber des Bergwerks. Als Folge des Dreissigjährigen Krieges blühten die Geschäfte und das Bergwerk war sehr erfolgreich. 1767 verkauften die Nachfahren das Bergwerk an Johann Bernold aus Glarus und Hans Schulthess aus Zürich. Doch diese scheiterten. 1777 wurden Förderung und Verhüttung eingestellt. Die Anlagen zerfielen. Die Besitzrechte und Bergrechte verblieben aber bei der Familie Bernold, die sich inzwischen in Mels niedergelassen hatte.[1] Das Erz wurde in der Frühzeit bis mindestens ins 18. Jahrhundert mittels Feuersetzen abgebaut. Man brannte Holz direkt am Erzgang ab und durch das Erhitzen des Erzes und durch Abschrecken mit Wasser wurde das Gestein mürbe gemacht. Dieses liess sich anschliessend leichter fördern. Schätzungen zufolge wurden ca. 90'000 Tonnen Eisenerz in der Frühzeit gefördert. 1771 arbeiteten ca. 30 Knappen in der Grube.[2][3]
Das zwischen Quintnerkalk liegende Erzlager hatte eine Mächtigkeit von 0,5–2,2 m und erstreckte sich über eine Grundfläche von über 3 Quadratkilometer. Der Eisengehalt betrug ca. 50–60 %, es kamen auch reine Manganerze vor. Der tiefste Abbaupunkt lag auf etwa 350 m, während sich der höchstgelegene Abbaupunkt auf ca. 1400 m befand. In zeitlicher Reifenfolge wurden die Vorkommen zuerst von oben her ausgebeutet. Dabei wurde das Erz mittels hölzernen, ab 1839 eisernen, Hunden aus der Grube und nachfolgend per Schlitten auf steilen Wegen zu Tal befördert. Der Abbau der Grube I fand während der Frühzeit und der Blütezeit im 15. bis 19. Jahrhundert statt und endete 1918. In der 1842 wieder entdeckten Grube II und in der Grube IV wurden grössere Erzmengen gefördert (überwiegend 1764–1774). Die Grube III war ein eher unbedeutendes Grubenfeld.
1823 kaufte Johann Georg Neher das Eisenwerk Plons und das Bergwerk Gonzen von der Familie Bernold und erbaute 1825 in Plons einen Hochofen, welcher bis 1868 und später, in verbesserter Form, erneut von 1873 bis 1878 betrieben wurde.[3] Die Familie Neher förderte bis 1873 überwiegend über diese Gruben mittels Sprengstoff. In dieser Zeit wurden ca. 140'000 Tonnen Eisenerz gefördert. Der Abbau fand im Pfeilerbauverfahren ohne Holzeinbau und ohne Versatz statt, da das Hangende fest und tragfähig war. Die Verhüttung der Erze fand bis ca. 1900 vollständig in der Schweiz statt. Ab 1921 wurde der Grossteil der Erze ins deutsche Ruhrgebiet verkauft. Die reinen Manganerze, welche begehrt waren, wurden überwiegend in der Schweiz abgesetzt. 1917 wurde ca. 500 m nordöstlich von Grube I ein weitere Stollen, Nausgrube genannt, auf ca. 1000 m ü. M. in den Berg getrieben.
1919 wurde die Eisenbergwerk Gonzen AG gegründet, deren Abbaukonzession 2003 um weitere 80 Jahre verlängert wurde. Um 1920 beschäftigte das Werk 150 bis 180 Personen. 1942 förderten 380 Bergarbeiter 116'000 Tonnen Eisenerz. Von 1920 bis 1951 wurden die Erze mit einer 1800 Meter langen Luftseilbahn von Naus zur Aufbereitungsanlage im Tal abtransportiert.[4] Nach Errichtung des Grundstollens wurde diese zurückgebaut.[5] Vor der Errichtung der Seilbahn und des Grundstollens wurde das Erz mit Schlitten ins Tal befördert.
1949 wurde bei Vild im Tal mit dem Bau des Grundstollens begonnen, welcher nach 1700 m auf den Erzgang (Steillager) stiess. Nachfolgend wurde der Abbau über die Nausgrube von Naus (Scheitel) eingestellt. 1963 wurde ein Erdgasvorkommen in der Nähe der Fluewand-Verwerfung entdeckt, was die Kosten für die Sicherung der Arbeiter in die Höhe trieb. In diesem Zuge wurde auf elektronische Sprengung umgestellt und es erfolgte eine kontinuierliche Messung des Methangehalts der Luft.
Bis 1921 wurde das Eisenerz direkt in der Grube oder unmittelbar vor der Grube sortiert. Danach entstand in Malerva eine Reinigungs- und Sortieranlage. Die Anlage hatte einen Gleisanschluss mit dem Bahnhof Sargans der SBB. Sie diente auch als Talstation der Luftseilbahn. 1939 brannte sie komplett aus, wurde aber wiedererrichtet. Nach Fertigstellung des Grundstollens konnte das Eisenerz mit der Grubenbahn direkt nach Malerva transportiert werden. Dafür wurde eine Betonbrücke am Eingang des Bergwerkes gebaut. Bis 1954 wurden die Erze per Hand zumeist von Frauen sortiert. 1954 errichtete die Eisenbergwerk Gonzen AG eine automatische Sortieranlage. Die automatische Sortieranlage war in der Lage, Kalk mit einer Korngrösse bis 2 mm auszusortieren. Von Hand gelang das höchstens bis zu einer Korngrösse von 15 mm.
Nach Kriegsende sank die Jahresproduktion auf 18'000 Tonnen. Wegen sinkender Weltmarktpreise und der erhöhten Förderkosten (viele Stollen, starke Verwerfungen, geringe Mächtigkeit des Lagers) wurde der Abbau am 2. Mai 1966 eingestellt. Die Gesamtförderung betrug 2,7 Millionen Tonnen Eisenerz. Noch heute werden die Roteisensteinvorräte auf 5,5 Millionen Tonnen

Tip by

3

2.67 km

The municipality of Sargans is always worth a visit.

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Tip by

4

7.92 km

Viewpoint

Highlight • Viewpoint

Nights Break Spot

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Tip by

5

8.61 km

Wild Boar Family Wood Carving

Highlight • Structure

You can always find beautiful craftsmanship everywhere.

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Tip by

6

9.64 km

Sargans Castle

Highlight • Castle

Sargans Castle
The Sarganserschloss was first read in a document as early as 1282. In 1386 its owner, Count Johann I (called "Count Hans" for short) fought on the side of Austria near Sempach against the Confederates. Two years later he planned to take part in the battle against the Glarus people at Näfels, but luckily he did not appear with his people on the Kerenzerberg until the meeting had already been decided.
After the Old Zurich War, Sargans became subject to the Confederates. From then on (from 1459 to 1798) they administered this property as a common rule. 181 bailiffs replaced each other one after the other in the Sarganserschloss (each after a two-year term of office). The order of their appearance can still be read on the coat of arms that adorns the city side of the mansion: Zurich, Lucerne, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug and Glarus. (After the Villmerger Wars, from 1712, also Bern.)
The castle has belonged to the local community of Sargans since 1899. Architect Eugen Probst renovated it sensibly at the turn of the century. In 1969/70 the facade, the ring walls and the retaining walls were subjected to another renovation with the help of Heimatschutz and the federal government and the canton of St. Gallen. A visit to the old manor house and the Sarganserländisches Heimatmuseum in the tower are worthwhile!
Text: Pedagogical Publishing House LLZ

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Tip by

7

9.96 km

Splee Chapel of St. Sebastian

Highlight • Religious Site

B

10.3 km

End point

Bus stop

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Way Types & Surfaces

Way Types

6.54 km

1.38 km

1.03 km

525 m

394 m

261 m

172 m

Surfaces

5.06 km

1.98 km

1.22 km

800 m

776 m

261 m

198 m

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Elevation

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Highest point (780 m)

Lowest point (480 m)

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