Mountainbiker und Backcountry-Abenteurer: Unterwegs mit Joey Schusler

Joey Schusler ist ein echtes Kind der Rocky Mountains. Er wuchs im berühmten Hinterland von Colorado auf, verbrachte viel Zeit in den Wäldern und baute dort schon früh seine eigenen Rennstrecken. Dann wurde er Profi-Mountainbiker, zog mit dem Downhill-World-Cup um die Welt und war erfolgreich in der Enduro World Series.

Heute ist es die Lust am Abenteuer, die ihn aufs Rad zieht. Nichts ist für ihn schöner, als eine epische Mountainbike-Tour zu planen und umzusetzen, so wie die Self-Supported-Bikepacking-Tour durch den New Mexico, die er kürzlich unternommen hat. Zudem ist Joey ein außerordentlich talentierter Abenteuer-Filmemacher und geht so gut wie nie ohne Kamera aus dem Haus.

Wir sind absolut begeistert, ihn in unserem komoot Ambassador Programm dabeizuhaben – vor allem, weil wir wissen, dass er Abenteuer genauso liebt wie wir.

Beschreib dich selbst in drei Worten.

Fröhlich, lustig, intensiv

Klickpedale oder Flats?

Klickpedale! Ab und zu auch Flats, einfach zur Abwechslung.

Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Als Kind habe ich schon kleine Strecken im Wald gebaut, mit 13 habe ich angefangen, Rennen zu fahren. Es ist eine Entwicklung und eine Leidenschaft, die schon mein ganzes Leben andauert.

29- oder 27,5-Zoll-Laufräder?

Ich mag beide aus unterschiedlichen Gründen. Zur Zeit bin ich auf einem 29er unterwegs.

After-Ride-Bier oder Eiweißshake?

Bier

Was motiviert dich, rauszugehen und Neues zu entdecken?

Frische Luft, schöne Ausblicke und bleibende Erinnerungen zusammen mit Freunden. Ich liebe die Herausforderung, einen wilden Trip zusammenzustellen und ihn dann auch zu meistern.

Was war deine eindrucksvollste Tour bisher?

Mein Lieblings-Bikepacking-Trip aller Zeiten war der in den Kaukasus in Georgien mit meinen guten Freunden Ross, Brice und Sam. Wir haben einen Kurzfilm über das Abenteuer gemacht, er heißt „The Trail to Kazbegi“. Es hat richtig Spaß gemacht, unsere Erfahrungen auf diese Art mit der Welt zu teilen. Diese Berge waren einfach unglaublich und mit dem Mountainbike auf den antiken Fußwegen zu fahren, war unbeschreiblich.

Welche Pläne hast du noch für dieses Jahr?

Na ja, so wie es zur Zeit in der Welt aussieht und mit der andauernden weltweiten Pandemie ist es schwer zu sagen, wie viele internationale Reisen ich unternehmen kann. Für September hatte ich eine Bikepacking-Tour in Tadschikistan geplant, da müssen wir wohl einfach abwarten und sehen, was passiert. Auf jeden Fall werde ich den Colorado Trail fahren: 800 Kilometer feinster Single-Trail von Denver nach Durango, hier in meinem wunderschönen Heimatstaat Colorado.

Handschuhe oder keine Handschuhe?

Keine Handschuhe!

Was war das Verrückteste, das du je im Zusammenhang mit dem Mountainbiken gemacht hast?

Wahrscheinlich, dass ich für meinen ersten Bikepacking-Trip die Hochanden in Peru ausgesucht hatte: Eine Riesen-Herausforderung mit vollem Einsatz von Anfang an – ohne Aufwärmen.

Warum empfiehlst du komoot?

Für Fahrradabenteuer ist es absolut entscheidend, einen Plan zu haben und zu wissen, wo es lang geht. Komoot ist der beste Dienst, den ich finden konnte, um solche Abenteuer überhaupt anzugehen, sie umzusetzen und dann zu dokumentieren, was du alles mit dem Bike erreicht hast.

Auch mit den aktuellen Ausgangsbeschränkungen hast du doch bestimmt immer noch Lust auf Abenteuer? Wie hilft komoot dabei, die zu stillen?

Ich hatte eine Menge Spaß dabei, einfach meine Hausrunden direkt vor der Tür aufzuzeichnen und mir neue Touren auszudenken für den Spätsommer, wenn wir hoffentlich wieder größere Abenteuer angehen können.

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