Matthew Sturgeon – wenn das Leben dir Komponenten gibt, bau dir ein Fahrrad

Die meisten Leute neigen dazu, sich nur für eine Outdoorsportart so richtig zu begeistern. Laufen, Radfahren oder doch lieber Wandern? Nicht so Matthew – er liebt sie alle. Für ihn beginnt das Abenteuer in dem Moment, in dem er sich eine Idee ausmalt oder über einen Ort stolpert, den er erkunden möchte. Dann geht es in die Planungsphase und dann endlich zur eigentlichen Tour, radfahrend, laufend oder wandernd. Er hat sich sogar sein eigenes Gravel Bike aufgebaut, das perfekt auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist und mit dem er die Abgeschiedenheit seiner Heimat genießt.

„Für mich ist es einfach wichtig, den größtmöglichen Spaß am Sport zu haben. Ich denke mir Ideen aus, die cool sein könnten, recherchiere ein wenig und bastel mir dann die besten Routen für einen unvergesslichen Trip zusammen. Deshalb wusste ich auch sofort, dass komoot die perfekte App für mich ist. Ich mag es, grobe Routen zu erstellen und sie dann zu optimieren und zu verfeinern. Ich arbeite als freiberuflicher Architekt, vielleicht kommt daher meine Liebe zum Detail. Das schöne am freiberuflichen Arbeiten: In Yorkshire von zu Hause aus zu arbeiten und dabei auf die Spitze der Moore zu blicken, bringt mich eigentlich immer in  Versuchung, schnell mal raus zu gehen und eine kleine Tour zu machen. Vielleicht öfter als ich sollte.“ 

„Früher war Klettern meine liebste Freizeitbeschäftigung. Ich habe  jede freie Minute an einem Felsen verbracht. Rad gefahren bin ich zwar auch schon immer, aber als Sport blieb es eher im Hintergrund und war mehr ein einfaches Verkehrsmittel. Jetzt habe ich drei Kinder und es ist schwieriger geworden, Klettertouren in den Alltag einzubauen. Eines Tages aber kam die Erkenntnis, dass es nicht das Klettern selbst war, das ich so liebte, sondern die Orte, die wir dabei entdeckten und erforschten. Ich erkannte schnell, dass ich die gleiche Freude auch beim Wandern und mit dem Fahrrad verspüre, vor allem mit den Kindern im Schlepptau.“

„Unsere Familienurlaube drehen sich oft rund um Radtouren. Wir schließen uns mit anderen Familien und Freunden zusammen und machen uns gemeinsam auf den Weg. Dabei übernachten wir in Jugendherbergen, damit wir unsere Gepäcklast reduzieren und unterwegs spannende Orte besuchen können. Oft sind das Strände, weil wir auch sehr gerne Surfen gehen. Viele unserer Touren haben wir in Schottland gemacht, aber diesen Sommer planen wir, die Küste von Pembrokeshire in Wales zu erkunden.“

„Ich brauche immer wieder neue Herausforderungen. Mein letztes  Projekt war es, ein leichtes Gravel Bike, also eine schöne Mischung aus Rennrad und robustem Tourenrad, selber zu bauen. Ich hatte schon immer ein gutes Händchen, wenn es um Fahrradreparaturen ging, also schien es mir logisch, einen Rahmen auszuwählen, Rad-Komponenten zu beschaffen und einfach selber eines zusammenzuschrauben. Und siehe da, es war ein Erfolg und ich liebe es, mein eigenes maßgeschneidertes Rad zu fahren. Es ist perfekt, leicht und kann auf rauen Straßen und auf Schotter fahren. Und so cool es ist einen solchen Schatz mein eigen zu nennen, so ist es am Ende des Tages vor allem ein Mittel zum Zweck – mehr rauszukommen und mehr versteckte Straßen zu erkunden.“

„Ich mag es wirklich, ganz in eine Gegend einzutauchen und jeden Winkel einer Region zu erkunden. Mein Gravel Bike ist eine hervorragender Begleiter, um genau das zu tun. Ich wohne am Rande der Dales. Mein Gravel Bike hat mir hier eine ganze Reihe neuer Routen eröffnet, hier fühle ich mich völlig frei. Mein liebster Geheimtipp in der Region ist die Mastiles-Lane. Eine richtig schöne Straße, um nach Wharfedale zu gelangen, wo man auf einem riesigen Netz von Reitwegen und Schotterstraßen umher radeln kann.“

„Ich habe ständig neue Pläne im Kopf und träume oft davon, wohin ich gerne fahren würde. Wenn Zeit, Geld und Familie es mir erlaubten, würde ich gerne nach Asien reisen, insbesondere nach Sri Lanka zum Biken. Das klingt vielleicht nach einer seltsamen Wahl für Radabenteuer, aber ich denke, die Insel hat einfach die perfekte Größe. Ein Mikrokosmos, in dem ich mich in die Kultur vertiefen, die Natur erkunden und völlig in das Land abtauchen könnte.“

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