Das Glück liegt auf dem Wanderweg: Romy Robst und ihr Hund Lotte

Wanderbloggerin, Naturliebhaberin, Abenteurerin und Hundemama für ihre Münsterländerin Lotte: Romy lebt fürs Wandern und für die freie Natur. Und das macht sie zu einem großartigen Ambassador für komoot.

Dabei war sie nicht immer leidenschaftliche Wanderin. Die Einstellung der Menschen zum Wandern ändert sich oft mit den Lebensphasen, sagt sie. Und obwohl sie in Hannover lebt, einem Ort ohne nennenswerte Erhebungen weit und breit, gilt ihre Liebe heute den Bergen. Dort erlebt sie die glücklichsten Momente: Zum Beispiel beim Anstieg, auf den letzten Metern vor dem Gipfel, wenn sie ganz im Jetzt ist, am besten mit ihrer Hündin Lotte gleich hinter sich. In ihrem Blog berichtet sie von ihren Erlebnissen und dokumentiert ihre Wanderungen von der Packliste bis zur Wegbeschreibung. Denn sie möchte, dass auch andere rausgehen und die Natur entdecken können, egal ob auf der kleinen Wanderung vor der Haustür oder auf der Mehrtagestour weit entfernt.

Um Romy besser kennenzulernen, haben wir sie auf unseren heißen Stuhl gesetzt:

Beschreib dich selbst in drei Worten.

Ehrgeizig, lebensfroh und abenteuerlustig.

Outdoor-Fertignahrung oder selbst gekocht?

Einfache, selbst zusammengestellte Mahlzeiten, die man mit Wasser aufgießen kann – muss nicht super gut schmecken, Hauptsache es macht satt.

Sägst du auch deine Zahnbürste ab, um Gewicht zu sparen?

Nein, ich benutze Kinderzahnbürsten aus Bambus, die sind schon kurz und wiegen nur 10 Gramm.

Gipfelbuch oder Instagram?

Beides – aber erst, nachdem ich die besondere Atmosphäre am Gipfel, den geschafften Aufstieg und die Aussicht ganz für mich allein und ganz ausführlich genossen habe.

Was motiviert dich, rauszugehen und die Welt zu erkunden?

Es ist schwer, diese Frage kurz zu beantworten. Stärkste Triebfeder ist vermutlich das greifbare Gefühl von Glück und Freiheit, das ich besonders auf den Bergen fühle. Im Alltag erkennen wir das „Glück“ wohl meist nur im Rückspiegel, wenn wir eigentlich schon wieder auf der Suche danach sind. Den Naturgewalten ausgesetzt zu sein, sich nicht zu wichtig zu nehmen, die eigenen Grenzen – die oft weiter entfernt sind, als man so denkt – auszutesten und auf das Unberechenbare zu reagieren, all das versetzt mich ins Hier und Jetzt und spornt mich zugleich an.

Was war deine bisher schönste Wanderung?

Definitiv meine 8-wöchige Alpendurchquerung auf dem Sentiero della Pace im letzten Jahr. Die meiste Zeit davon war ich allein mit meiner Hündin Lotte unterwegs – auf unzähligen Gipfeln, tagelang allein und ohne Netz und doppelten Boden. Auf einem Weg, den kaum jemand je am Stück gegangen ist. Es hat mich ein halbes Jahr gekostet, allein den Wegverlauf zu recherchieren. Die Herausforderungen waren immens und daher unvergesslich: der Aufstieg durch hüfthohe Schneefelder auf 3000-Meter-hohe Pässe, der Balanceakt auf einer Drahtseilbrücke mit meinem 20-Kilo-Hund auf dem 14-Kilo-Rucksack und das Festhängen in einer Geröllrinne. Ich hatte fast jeden Tag so berührende Momente, dass ich davon auch noch ein dreiviertel Jahr später zehre.

Welche Pläne hast du noch für dieses Jahr?

So viel und so hoch hinausgehen, wie möglich. Ich will viele Gipfel – auch über 4000 Meter – erklimmen und am liebsten jeden Monat eine Mehrtagestour in den Bergen machen. Ich will entdecken, mich fordern und jede Menge dazulernen.

Was hast du auf jeder Wanderung dabei?

Mein Handy. Ich nutze es einfach ständig unterwegs: zum Navigieren, zum Kontakt-zur-Außenwelt-halten, für Wetterberichte, als Uhr, für Social-Media und zur Not, wenn der Akku aller anderen Geräte aufgegeben hat, auch um Fotos und Videos zu machen.

Welche Erfahrung hat deine Art zu Wandern bisher am meisten beeinflusst?

Je anspruchsvoller meine Touren werden, desto näher komme ich auch immer wieder dem (kurzzeitigen) Scheitern. Das zu akzeptieren gehört am Berg dazu, es zu lernen war für mich leichter als gedacht. Ich breche eine Tour ab und komme wieder, um es beim nächsten Mal zu schaffen. Das macht mich nicht schwächer, sondern stärker.

Warum empfiehlst du komoot?

Weil eine digitale Navigation am Berg einfach total sinnvoll ist und dich auch aus schwierigen Lagen befreien kann. Ich arbeite erst seit kurzer Zeit mit komoot, bin mit der Performance aber sehr zufrieden. Die Offline-Navigation ist super zuverlässig und die Tourenvorschläge und Highlights sind bei einem Selbstplaner wie mir sehr hilfreich.

Auch mit den aktuellen Ausgangsbeschränkungen hast du doch bestimmt immer noch Lust auf Abenteuer? Wie hilft komoot dabei, die zu stillen?

Teil meiner Freizeitbeschäftigung wird wohl sein, eigene Touren zu planen – zumindest, bis ich wieder reisen kann. Dafür habe ich ja nun ausreichend Zeit. Vor allem ist es nach vorn gerichtet – irgendwann kommen schließlich wieder bessere Zeiten für Freigeister und Abenteuerlustige wie mich.

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