Lass uns ein Mikroabenteuer starten!

„Du musst nicht auf die andere Seite des Planten fahren um Wildnis und Schönheit zu erfahren.“ Diese Worte stammen von Alastair Humphreys, Erfinder des Mikroabenteuers. Seine Philosphie: Du brauchst weder viel Zeit, Geld noch viel Ausrüstung, um raus aus dem Alltag zu kommen und ein Abenteuer zu erleben. Pack ein paar Sachen, fahr nach der Arbeit raus aus der Stadt, übernachte in der Natur und fahr morgens früh zurück zur Arbeit – „verknittert, aber glücklich,“ verspricht Alastair.

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Auch hierzulande gibt es immer mehr Mikroabenteurer. Einer von ihnen ist Thomas. Tagsüber berät er in seinem Berliner Sportartikelgeschäft Kunden. Nach Feierabend fährt er regelmäßig mit seinem Mountainbike raus aus der Stadt, schläft draußen in der Natur und steht morgens pünktlich wieder im Laden. Wir haben Thomas gefragt wie man sich auf ein Mikroabenteuer vorbereitet und was man beachten muss.

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Was nimmst du mit auf ein Mikroabenteuer?

Da es ja oft nur um eine einzelne Nacht geht, versuche ich so wenig wie möglich einzupacken. Neben den allgemeinen Dingen, die bei jeder Radtour dabei sind, kommen noch ordentliches Licht, Schlafsack, Isomatte, Kissen, Zahnbürste, Wechselkleidung und Kocher mit. Lebensmittel bekommt man ja in Deutschland auch spät abends noch überall. So fern es trocken bleiben soll spare ich sogar noch die Wechselkleidung. Oft bleibt auch das Zelt zuhause und ich übernachte auf einem Aussichtsturm, in einer Wanderhütte oder Ähnlichem.

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Ist es erlaubt, einfach so draußen zu schlafen?

Ich persönlich hatte bisher keine Probleme mit dem Wildcampen, allerdings habe ich das Zelt selten dabei. Ohne Zelt ist das Übernachten in freier Wildbahn größtenteils überall in Deutschland erlaubt. Aber auch mit dem Zelt kann man an bestimmten Orten in Deutschland legal zelten, solange man unmotorisiert unterwegs ist. Aber es gilt halt immer, wir sind Gast in der Natur und sollten uns dementsprechend benehmen, dann dürfte es auch keine Schwierigkeiten mit Förstern geben.

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Wie findest du die Orte, an denen du übernachtest?

Entweder bin ich vorher tagsüber schon einmal an den Orten vorbei gekommen, oder ich habe Sie in einem Tour-Bericht im Mountainbike-Forum entdeckt.

Wirst du auch im Winter draußen campen?

Ja. In diesem Winter sind dank meinem Fatbike auch die ersten Wintertouren geplant.

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Die Fotos aus diesem Artikel sind von Thomas‘ Tour von Berlin an die Pätzer Kiesgrube:

Lust auf ein Mikroabenteuer? Folge Thomas, um dich von seinen Touren inspirieren zu lassen oder mit ihm über Kommentare zu kommunizieren. Und wenn du uns noch nicht folgst, solltest du das natürlich schleunigst nachholen.

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1 Comment

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  1. Danke für diese Inspiration. Ich bin selbst leidenschaftlicher Mikroabenteurer und habe in diesem Frühjahr das Mikroabenteuerprojekt „Raus und machen” ins Leben gerufen (http://www.christofoerster.com/rausundmachen). Vor kurzem war ich mit einem Freund von Köln aus zwei Tage in der Eifel unterwegs – das erste mal mit Komoot. Ich bin echt schwer begeistert, was Ihr mit dieser App leistet. Hat uns sogar sehr zuverlässig die Entfernung einmal quer durch den Lacher See ausgespuckt, den wir mit einem kleinen Gepäckfloss durchschwommen haben … 😉 Hut ab und danke! Wer Lust hat, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen oder Fragen rund um das Thema Mikroabenteuer hat, ist übrigens herzlich eingeladen, sich unserer Facebookgruppe „Mikroabenteuer Community” anzuschließen. Besten Gruß aus Hamburg!

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