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bobreuter: Mit dem Sohn im Anhänger durchs Land

Dort, wo Orte Namen in drei Sprachen haben, lässt es sich wunderbar radeln. An Grenzflüssen entlang, ständig die Seite wechselnd, immer mindestens zwei Länder im Blick. Bobreuter aus Luxembourg macht in seiner freien Zeit genau das. Von seinem Wohnort Düdelingen (frz. Dudelange, lux. Diddeleng) aus erkundet er im Sommer das Land und naheliegende Grenzgebiete.

Sein 19 Monate alter Sohn ist immer mit dabei. Allerdings strampelt der nicht selbst, das lässt er schön die Eltern machen. Aus seinem kleinen Fahrrad-Anhänger heraus genießt er den Ausblick und wundert sich sicher über seine strampelnden Eltern, die dabei auch noch Spaß haben. “Den Anhänger haben wir von einem Freund abgekauft, der zum zweiten Mal Vater geworden war und demnach einen doppelsitzigen Anhänger für seinen Sohn und seine Tochter gekauft hat,” erklärt Bob. “Uns hat die Idee so gut gefallen, dass wir den Anhänger abgekauft und im Sommer 2010 direkt gemeinsame Fahrrad-Ferien geplant und durchgeführt haben.”

Die Tatsache, dass er und seine Familie dadurch nachhaltige, grüne Ferien machen, die dazu noch günstig sind, Spaß machen und mit Sport verbunden sind, freut Bob. “Das erlaubt uns bekannte Landschaften entschleunigt und entspannt neu kennen zu lernen.”

Bob ist Dozent an der Universität Luxemburg für pädagogische Psychologie, mit dem Schwerpunkt Educational Technology. Er hat ein großes Interesse an Informations- und Kommunikationstechnologien und daran wie sie unser Leben, Lernen und Arbeiten im Alltag prägen und unser Denken, Fühlen und Handlen verändern. Da war der Schritt zu komoot quasi selbstverständlich.

“Komoot habe ich gesucht, entdeckt und lieben gelernt, weil ich nach einem Navigationssystem gesucht habe, welches mir erlaubt vorgeplante Touren zu fahren,” erzählt Bob. “Normalerweise fahren wir auf bekannten Fahrradwegen, aber diesen Sommer wollten wir eine noch ungeplante Etappe einfügen und da kam uns Komoot gerade recht.

Die gesammelten Daten nutzt Bob, um seine mentalen Karten der Touren zu erweitern. Eine besondere Lieblingstour hat er nicht. Solange die Touren auf geschützten Fahrradwegen übers flache Land führen,  freut er sich, sie mit dem Anhänger zu fahren: “Da wir das Jahr über nicht sehr viel Übung haben, ist es schon angenehm, wenn nicht zu starke Steigungen dabei sind. Aber mit der Zeit geht’s immer leichter…” Wenn nur der Anhänger nicht immer schwerer werden würde.

In diesem Sinne wünschen wir noch viele frohe Touren. Vielleicht erklärt sich der Sohnemann ja eines Tages bereit, auch mal die Eltern im Anhänger zu ziehen.

Du hast spannende Geschichten zu erzählen und jede Menge Touren auf Lager? Her damit! Finden wir sie genauso spannend, berichten wir über dich und schenken dir ein Jahr komoot. Schreib uns an lieblingstour@komoot.de