Rocks, roots, trails and camper vans are Stephanie’s addictions. When she’s not outside mountain unicycling, running or climbing, she’s probably planning the next adventure. On our blog, Stephanie keeps you updated with the newest komoot features, best user stories and won’t stop bugging you about going outside until you actually do.

Alle Artikel von Stephanie:

Rando Imperator – Ein Langstrecken-Selbstversuch

660 km über die Alpen. Zum Teil auf Gravel. In einer Etappe. Oder zumindest war es so geplant. Doch dann hörte es nicht mehr auf zu regnen. Welche Strapazen sonst noch auf Christopher warteten und wie der Rando Imperator für ihn ausging, erzählt er hier.

Um Mitternacht stehe ich klatschnass und schlotternd vor Kälte in strömendem Regen auf dem Marktplatz von Bozen und kann nicht mehr – keinen Meter weiter. Seit sechs Stunden regnet es. Mal mehr (Stichwort: Wolkenbruch), mal weniger, aber ununterbrochen. Den ursprünglichen Plan, die 660 km des Rando Imperator von München nach Ferrara an einem Stück zu fahren, habe ich vor Stunden verworfen und mich nur noch an das Hinterrad irgend eines unbekannten Vordermanns geklammert, um noch irgendwie bis Bozen zu kommen. Alle weiteren Gedanken hab ich mir verboten. Erstmal Bozen, wie (und ob) es weitergeht, sehe ich dann. Weiterlesen

Mountainbiken am Dach der Welt

Wir sind eingekesselt von einer Flussbiegung. Was an und für sich keine große Rolle spielen würde, stünde uns nicht dieser 500 Kilogramm schwere Yak-Bulle gegenüber, der aggressiv schnaubend seinen Vorderhuf durch den Staub zieht. Mit tief gesenktem Haupt präsentiert er seine mächtigen, gebogenen Hörner, die in einen menschlichen Körper wie in ein Stück Butter eindringen können.

Im Geiste habe ich mich schon halb von meinen Reisepartnern Sebastian Dörr und Sebastian Marx verabschiedet, denn obwohl wir einen möglichst großen Bogen um die Herde des Bullens gelaufen sind, lässt er es sich nicht nehmen, uns in unsere Schranken zu verweisen. Über mehrere hunderte Meter hinweg treibt er uns durch das Tal bis wir letztlich nicht mehr ausweichen können. Der Fluss hinter uns ist reißerisch, ragt uns bis zur Hüfte und wird zu allem Überfluss von einem eiskalten Gletscher gespeist.

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Einen kurzen Moment lang erwägen wir, ob wir die Bestie irgendwie verscheuchen können. In Anbetracht seiner pulsierenden Muskelstränge wirkt dieses Vorhaben jedoch gerade zu lächerlich.
Es bleibt also lediglich die Flucht durch das Eiswasser. Mit jedem Schritt, den wir auf den Fluss zugehen, kommt der Bulle einen Schritt näher und seine Augen verraten, dass er kurz davor ist anzugreifen. Weiterlesen

“Neue Orte zu entdecken ist für mich wie Weihnachten”

Obwohl er die Berge direkt vor der Haustür hat, bekommt Thomas trotzdem jedes Mal strahlende Augen, wenn er einen steilen Klettersteig geht oder auf einem neuen Gipfel steht. Als komoot Pioneer ist er regelmäßig auf Entdeckungstour, um euch die schönsten Orte seiner Heimat empfehlen zu können. Hier erzählt er uns, warum er seine Leidenschaft zum Bergsteigen vergleichsweise spät entdeckt hat und wie seine perfekte Tour aussieht.

Hallo Thomas! Erzähl uns doch kurz, wer bist du?
Tja, ich bin Thomas, 36 Jahre alt und wohne in Vorarlberg, dem westlichsten und zweitkleinsten Bundesland Österreichs. Ich arbeite in der Online-Marketing-Branche und habe deshalb das Handicap, wie viele uns, dass ich quasi den ganzen Tag sitze und deshalb die Bewegung doch deutlich zu kurz kommt.

Aufgrund eines ernsten Bandscheibenvorfalls und der anschliessenden OP vor einigen Jahren wurde mir dann nahegelegt, das Laufen, mein damaliges Lieblings-Hobby, an den Nagel zu hängen. Es musste also ein Ersatz her. Ich habe dann irgendwann das Bergwandern für mich entdeckt. Zu selben Zeit habe ich auch einen tollen Blog eines Landsmannes mit vielen mir total unbekannten Touren und – Trommelwirbel – komoot entdeckt.  Der Blog diente als Inspiration und komoot seit damals als Navigation.

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Hohe Berge und grüne Wiesen – Thomas schätzt die Vielseitigkeit von Vorarlberg

Was magst du an der Gegend, in der du wohnst?
Vorarlberg ist nicht unbedingt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, hat aber zwei entscheidende Vorteile. Einerseits ist die Lebensqualität sehr hoch, es ist nicht stressig, hat aber alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens und eine perfekte Lage zum Erkunden von Europa. Was Natur angeht, haben wir ein bisschen von allem: Schöne Grünflächen im Tal, im Norden den schönen Bodensee, im Osten und Süden unsere Berge mit perfekt präparierten Wanderwegen und Ski-Strecken. Ich mag diesen Mix sehr gerne und würde ihn nicht missen wollen.

Was bedeutet es für dich, in Bewegung und draußen zu sein?
Ich würde es mit einem Mix aus 20 Prozent sportlicher Herausforderung, 30 Prozent körperlichem und seelischem Ausgleich sowie 50 Prozent Endorphinen beschreiben. Endorphine deshalb, weil ich es liebe, neue Touren zu entdecken. Diese Gefühl erinnert mich immer ein wenig an Weihnachten als Kind beim Geschenke auspacken. Weiterlesen

Kopfsprung ins Unbekannte: Ein Rad. Ein Jahr. Ein Kontinent.

Reisen, nur um schöne Landschaften zu sehen und vor allem Nichts zu tun, das wäre nichts für André. Auf seiner einjährigen Reise durch Südamerika stehen für ihn vor allem Begegnungen mit Menschen und Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund. Nach zwei Monaten im Sattel hat er uns aus der Ferne von seinen Erfahrungen und dem Leben auf zwei Rädern erzählt.

Hi André! Von wo schreibst du uns gerade?
Ich schreibe aus Cartagena in Kolumbien. Eine Stadt, in der mir insbesondere der alte Stadtkern aus der Kolonialzeit besonders gut gefällt.

Was machst du in Südamerika?
Ein Jahr lang reise ich mit meinem Rad über den Kontinent. Ende April bin ich in Costa Rica gestartet, Anfang nächsten Jahres möchte ich in Feuerland in Argentinien sein. Für die Route habe ich ein paar Eckpunkte, den Rest lasse ich auf mich zukommen.

Was ist deine Motivation für diese Reise?
Ich wollte mal rauskommen aus dem Alltag, aus dem mir so vertrauten Deutschland und eine mir unbekannte Kultur erfahren. 2009 war ich schon mal länger weg, im eher westlich geprägten Neuseeland. Diesmal ist es mir vor allem wichtig andere Blickwinkel kennenzulernen. Zudem erzeuge ich mit dieser Reise bewusst Aufgaben, denen ich mich stellen möchte um aus dem Umgang mit herausfordernden Situationen meine Persönlichkeit entwickeln zu können.

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Wie nimmst du die Kulturunterschiede bisher war? Was hat dich beeindruckt oder überrascht?
Die meisten Menschen hier sind herzlich und offen. Auf Nachfrage ist es meist kein Problem sein Zelt im Garten aufstellen zu dürfen. Doch nicht genug, die Einwohner in Panama und Costa Rica haben uns sogar noch Getränke rausgebracht, zu sich ins Haus eingeladen und uns angeboten das Bad zu nutzen. Darüber bin ich als Radfahrer sehr dankbar und freue mich über die Gastfreundschaft. Dass hier alles etwas entspannter abläuft fühlt sich auch sehr gut an, auch wenn es am Anfang erstmal etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Auf der anderen Seite der Medaille habe ich gemerkt, das deutlich weniger Bewusstsein für gewisse Themen vorhanden ist. Weiterlesen

Quer durch Europa – fürs Leben

Wenn Christian einem mit strahlenden Augen von seiner bevorstehenden Radtour nach Istanbul erzählt, kann man kaum glauben, dass ihm an Ostern das letzte Mal “der Kopf aufgemacht wurde,” wie er es ausdrückt. Als bei ihm mit 24 Jahren die Diagnose “Gehirntumor” feststand, musste nicht nur er, sondern auch sein Umfeld erst lernen, mit der Erkrankung umzugehen. Um anderen den Umgang mit Krebs zu erleichtern, ihnen Mut und Lebensfreude zu geben, hat er die Tour for Life ins Leben gerufen, bei der jeder mitfahren kann. Bevor es kommendes Wochenende losgeht, durften wir ihm noch ein paar neugierige Fragen stellen.

Hallo Christian, wie geht es dir?
Danke, mir geht’s gut. Bis Ostern musste ich eine Chemotherapie machen und in dieser Zeit ging es mir recht dreckig. Umso glücklicher bin ich, dass das Wetter einlädt, wieder mehr Zeit draußen, auf dem Rad, oder beim Wandern zu verbringen.

Was ist deine Geschichte?
Ne ziemlich krasse Geschichte wenn Du mich so fragst. Angefangen hat die ganze Geschichte mit 24, als ich nach einem epileptischen Anfall bewusstlos vom Schwimmbadboden “gefischt” wurde. Kurze Zeit später hieß es, ich habe einen Gehirntumor. Nun plage ich mich schon seit 2007 damit rum. Zwischenzeitlich habe ich drei Operation und ‘ne Bestrahlung plus Chemotherapie hinter mir. Die letzte OP war besonders heftig, da ich danach erstmals zwei Wochen nicht richtig laufen konnte. Die Krankheit hat mein Leben total umgekrempelt und mir, man könnte sagen “ungewollt”, ein zweites Leben eröffnet.

Von Krebs betroffenen Menschen Mut machen und eine Plattform bieten, das möchte Christian.

Was ist die Tour for Life? Was möchtest du damit erreichen?
Mit der Tour For Life möchte ich auf die Situation der von Krebs betroffenen Menschen aufmerksam machen. Traurigerweise kennt doch mittlerweile fast jeder in seinem Bekannten- oder Familienkreis jemanden, der von der Krankheit betroffen ist. Mein Ziel ist es, mit der Tour Mut zu machen und eine Plattform zu bieten, um gemeinsam eine schöne Zeit auf dem Rad zu verbringen. Ich möchte andere motivieren, ihr Leben neu zu er-fahren, indem sie mich auf der Tour begleiten oder auch nur etappenweise ein Stück mitfahren. Gleichzeitig möchte ich mit der Tour For Life-Spendenaktion Gelder für die Krebsforschung und Krebsberatungsstellen sammeln. Hierzu stehe ich in engem Kontakt mit den Stiftungen und Vereinen.

Was hat dich motiviert, die Tour for Life auf die Beine zu stellen?
Bewegung, Natur, Begegnungen, die Welt bereisen. Das ist ein Teil dessen, was Radfahren für mich ausdrückt. Radfahren hält mich fit, stärkt mein Immunsystem und gibt mir auch psychisch viel Rückenwind. All dies möchte ich an meine Mitmenschen weitergeben und dazu ermutigen, mitzufahren. Ich freue mich auch sehr darauf, im Rahmen der Tour For Life andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Weiterlesen

Mit Roboterpflastern und Pausenbrot nach draußen

Die Küssende Sau. Knoblauchfelsen. Oder Schloss Lichtenstein. Sandras Lieblingshighlights klingen wie direkt aus einem Märchen entführt. Ein bisschen fühlt man sich ja auch so, wenn man durch die Schwäbische Alb wandert. Nur hat man nicht immer das Glück, so coole Mädchen wie Sandra dabeizuhaben. Wir freuen uns sehr, sie nun zu unseren Pioneers zählen zu dürfen. Hier verrät sie, was bei ihren Abenteuern auf keinen Fall fehlen darf, vom Gipfel bis zum Roboterpflaster.

Hallo Sandra! Stell dich doch mal kurz vor. Was machst du, wenn du nicht wanderst?
Ich heiße Sandra, bin 26 Jahre alt und wohne in Stuttgart. Seit 2013 mache ich ein Volontariat in den Literaturmuseen des Deutschen Literaturarchivs Marbach und arbeite dort in der Literaturvermittlung. Das heißt ich verbringe meine Tage damit, Schüler, Studenten, Erwachsene und Kinder durchs Museum zu führen und ihnen Manuskripte, Briefe und andere Dinge von Schiller, Mörike, Rilke, Kafka und vielen vielen anderen  zu zeigen, Veranstaltungen zu Ausstellungen zu organisieren und mir Workshops auszudenken.

Welche Touren machst du am liebsten? Wie entscheidst du, wo es hingeht?
Ich mag Touren, auf denen es was zu sehen gibt: Wasserfälle, Höhlen, Burgen, Ruinen und tolle Aussichten begeistern mich! Kleine Ziele, auf die man sich freuen kann. Und ich mag es, an Orte zu kommen, von denen man bisher nur gehört oder gelesen hat. Meistens ist alles immer noch einmal ganz anders, wenn man direkt davor steht und es ist toll, diese Orte mit den Geschichten zusammenzubringen, die man vielleicht schon darüber gehört hat. Eine kleine Herausforderung muss mit dabei sein, ein paar steile Wege, ein paar hohe Gipfel, – nur flach geradeaus wäre mir schnell zu langweilig…

Mindestens ein kleines Highlight muss auf jeder Tour von Sandra dabei sein. Dann kann man auf dem Rest des Weges fabelhaft Geschichten dazu ausdenken.
Mindestens ein kleines Highlight muss auf jeder Tour von Sandra dabei sein. Dann kann man auf dem Rest des Weges fabelhaft Geschichten dazu ausdenken.

Was nimmst du mit auf Tour? Oder auch wen?
Ein bis zwei Bücher sind immer dabei, auch wenn ich beim Wandern dann doch selten (eigentlich nie) zum Lesen komme. Ein, zwei, drei Pausenbrote als Grundlage, ein bisschen Obst – aber nur vorgeschnitten (!) oder wahlweise mit dem passenden Herren mit Taschenmesser an Bord –, und ein Highlight für den höchsten Berg, meistens aus Schokolade. Roboterpflaster für den Ernstfall, Taschentücher und natürlich mein Handy mit komoot und Kamera in der Jackentasche. Weiterlesen

Mit zwei Rädern und einem Rucksack von Berlin nach Istanbul

Man möchte ein Ziel haben, und dort so schnell wie möglich hin. Nach ein paar Jahren als Fahrrad-Kurier wird man das nicht mehr los, sagt Peter. Nur bestimmt er heute selbst, wo es hingeht. Diesen Sommer hat er ein spektakuläres Abenteuer geplant: Er fährt von Berlin nach Istanbul, in 18 Tagen. Das sind insgesamt 2475 km. Weil die Stadt ihn schon immer begeistert hat und er die Idee, mit dem Rad nach Asien zu fahren, spannend findet. Wir werden während und nach seiner Reise hier erzählen, wie es Peter ergeht und haben ihn schon mal gefragt, wie er sich gerade vorbereitet und über was er sich schon jetzt Gedanken macht.

Hallo Peter! Wie darf man sich jemanden vorstellen, der so ein Abenteuer allein plant und durchziehen möchte? Stell dich doch kurz vor.
Ich bin Peter,  geboren 1971 in Schleswig-Holstein. Mit 14 Jahren habe ich mein erstes Rennrad geschenkt bekommen und bin seitdem begeisterter Radsportler, wenn auch nie in einem Verein.

Ab 1993 habe ich für 16 Jahre als Fahrradkurier gearbeitet, erst in Hamburg und später in Berlin. Teilweise neben dem Studium. Heute arbeite ich selbstständig als Blog-Administrator. 

Zuerst die offensichtliche Frage: Wie kamst du auf die Idee, mit dem Rad von Berlin nach Istanbul zu fahren?
Meine erste Mehrtages-Tour ging 2010 von Berlin nach Frankfurt/Main (570 km / 3 Tage), dann im Jahr 2012 von Berlin nach Pisa (1200 km / 8 Tage). Istanbul hat mich als Stadt schon immer fasziniert. Auch die Idee mit dem Rad von Berlin nach Asien zu fahren, hat mich gereizt. Hinzu kommt, dass ich mich auf eine Rundreise mit dem Auto durch Rumänien und Bulgarien 2011 in diese Länder, ihre Menschen und Kultur verliebt habe. Auf der von mir gewählten Route werde ich über 1100 km in Rumänien und Bulgarien zurücklegen.

Durch Siebenbürgen, die Heimat Draculas, wird Peter besonders schnell fahren.

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Der Typ, der beim Wandern laut vor sich hin singt

Steven ist ein zarter Frischling was Outdoor-Abenteuer angeht. Seit er vor sechs Monaten nach San Fracisco gezogen ist, um dort als Entwickler zu arbeiten, ist er süchtig nach den positiven körperlichen und seelischen Effekten seiner Trips geworden. Daher sind seine Entdeckungstouren durch die vielen Naturschutzgebiete rund um die Stadt mittlerweile ein natürlicher Teil seiner Freizeit. Es wird gemunkelt, dass man ihn da draußen laut singend von Stein zu Stein springen sehen kann, wenn er glaubt vollkommen allein zu sein. Dieser Typ klingt so witzig und nett, dass wir nicht anders konnten als diesem sympathischen Pioneer ein paar Fragen zu stellen.

Hey Steven! Wir würden gern etwas mehr über dich erfahren.

Ich bin Entwickler, 33 Jahre alt und ursprünglich aus Arlington in Texas. Wenn ich mich gerade nicht über einen Bug aufrege oder einen erfolgreichen Produkt-Launch feiere, bin ich ein Fan von scharfem Essen, Toyota Sportwagen, Trip-Hop und handgebrautem Bier. Ich wohne gemeinsam mit meiner wundervollen Frau Tiffani, unseren zwei Kurzkopfgleitbeutlern Eliza und Jane und Rory, unserem grüngepunktetem Kugelfisch.

Was ist das Besondere an deiner Region?

Wir sind gerade erst nach San Francisco gezogen und ich mag so ziemlich alles an dieser Gegend. Das Wetter hier ist mediterran, die Sommer sind warm und trocken, die Winter mild und nass. In Kombination mit der hügeligen Landschaft heißt das, es ist das ganze Jahr schön. Die traditionellen vier Jahreszeiten gibt es hier nicht, aber bisher vermisse ich sie auch nicht.

Warum bist du so gern draußen unterwegs?

Um ehrlich zu sein habe ich gerade erst mit diesen Outdoor-Sachen angefangen. Davor hatte ich vielleicht ein bis zwei Tage Wandererfahrung in meinem ganzen Leben, vor Juli letzten Jahres hatte ich noch nie eine Wanderkarte in der Hand. Die Karten von komoot haben mich da ermutigt, einfach hinaus zu gehen und es zu probieren.

Ich versuche, auf jeder Tour einen besonderen Ort einzubauen, ungefähr bei der Hälfte, wo ich einige Minuten rasten und den Moment genießen kann. Dafür suche ich mir einsame, ruhige Plätze, wo ich mich mental entspannen und sammeln kann. Weiterlesen

komoot Pioneers: Der coolste Typ in den Niederlanden

Immer wenn wir hier im Büro über unsere Pioneers sprechen, fällt mit Sicherheit sehr bald Ronalds Name. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen Hunden hat er über 1.200km Touren aufgezeichnet und unglaublich viele schöne und interessante Highlights markiert. Während seiner ausgedehnten Spaziergänge genießt er besonders die Ruhe und den Frieden, die ihn umgeben. Wenn er nicht gerade Touren oder das Wetter aufzeichnet, findet man ihn wahrscheinlich in seinem Gemüsegarten oder beim Stricken von bunten Wollsocken. Cooler Typ, oder? Dies ist eine Auswahl seiner Highlights.

Den Bramel Anwesen

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“Den Bramel ist ein ehemaliges Schloss westlich der Straße Vorden-Almen im Herzen von Achterhoek in der niederländischen Provinz Gelderland. Im Jahr 1396 wurde es zum ersten Mal schriftlich erwähnt, das heutige Gebäude wurde um 1725 erbaut. Das Anwesen ist für die Öffentlichkeit zugänglich, das Schloss selbst und die umliegenden Gärten sind privat.”

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komoot Pioneers: Vom Entdecken historischer Sehenswürdigkeiten

Manchmal können wir gar nicht glauben, wie engagiert ihr Highlights markiert. Die Aktivsten unter euch haben es schon in unser Pioneer-Programm geschafft, indem sie interessante Orte als Highlights markiert und Fotos und Tipps hinzugefügt haben. Heute wollen wir euch Vilda vorstellen, unseren ersten Pioneer in Tschechien.

Vilda interessiert sich für historische Highlights, besonders für Befestigungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Seine Touren führen ihn oft an die Grenzen von Tschechien. “Heute gibt es immer noch viele Bunker, die dort in den Jahren 1937 bis 1939 gebaut wurden,” erzählt Vilda. Wenn er während einer Wochenendwanderung mit seiner Familie eine historische Sehenswürdigkeit in der Nähe seines Wohnorts Brünn besucht, recherchiert er davor die individuelle Geschichte des Ortes und speichert diese später mit seinen Highlights auf komoot. “Ich bin froh, dass meine Kinder diese Orte heute in Frieden besuchen und so etwas über die Vergangenheit lernen können.”

Pěchotní Srub K-S5 U Potoka

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“Das hier ist ein militärischer Festungsbunker der 1936 im Zuge der Grenzsicherung gebaut wurde. Innerhalb von sechs Tagen wurden beim Bau des Objekts 1.756m3 Stahlbeton verbaut. Dieser Bunker war, wie viele andere in Tschechien, nie Teil einer Schlacht. Jetzt ist ein Museum darin.” Weiterlesen