Akku Spezial

Akku Spezial Teil 1: Mit diesen 7 Tipps hält dein Akku länger

Punktgenaue Sprachnavigation und schöne Touren-Aufzeichnungen kommen leider nicht ohne den GPS Ortungsdienst deines Smartphones aus. Und dieser zehrt bekanntlich am Akku. Unsere Entwickler haben viel dafür getan, den Verbrauch der komoot App zu minimieren. Im ersten Teil unseren Akku Spezials haben wir ein paar Tipps & Tricks zusammen gestellt, damit dein Akku deutlich länger hält. So kannst du auch bei langen Touren auf die zuverlässige Navigation von komoot zählen und deine Tour bis zum Ziel aufzeichnen.

Hier geht’s direkt zum zweiten Teil unseres Akku-Spezials, in dem wir für dich 3 externe Akku genau unter die Lupe genommen haben.

Tipp 1: Handy in die Tasche

Der größte Stromfresser bei deinem Android oder iPhone ist ohne Frage das Display. So wird der regelmäßige Blick auf die Karte auf Dauer zum Problem für deinen Akku. Mit der Sprachnavigation von komoot kannst du das Telefon bequem in die Tasche stecken. Vor der nächsten Kreuzung meldet sich dann eine freundliche Stimme und sagt dir, wo’s weiter geht. So sparst du nicht nur Akku sondern hast auch noch viel mehr von der Natur.

Tipp 2: Touren vorab offline speichern

Mit der komoot App kannst du ganz einfach Touren offline speichern. So muss die App unterwegs keine Karten und Navigationsanweisungen nachladen und du sparst dir jede Menge Batterie. Den entsprechenden Schalter “Offline verfügbar” findest du bei jeder geplanten Tour. Und wenn du nur Aufzeichnen möchtest kannst du in der App unter ‘Regionen’ die Karten vorab herunterladen.

Tipp 3: WLAN deaktivieren

Sobald du die WLAN Funktion aktiviert hast sucht dein Smartphone unterwegs regelmäßig nach möglichen Verbindungen. Im tiefsten Wald ist das nicht nur total überflüssig sondern saugt auch am Akku. In einigen Fällen wird das WLAN allerdings auch genutzt, um deine Position schneller zu bestimmen. Bei kurzen Touren in der Stadt kannst du das WLAN also lieber anlassen.

Tipp 4: Datenverbindung begrenzen

Viele Apps gleichen Daten gern in Hintergrund ab. Je schlechter die Verbindung wird, um so mehr Strom wird dabei verbraucht. Während einer Wanderung oder Fahrradtour kannst du in der Regel auf neue Emails und Facebook Updates verzichten. Je nach Modell kannst du dazu entweder die Hintergrund-Synchronisation einzelner Apps deaktiverien oder die gesamte Datenverbindung trennen, nur GSM nutzen oder sogar ganz in den Flugmodus wechseln (Tipp 2 beachten!).

Tipp 5: Bildschirm Helligkeit reduzieren

Je nachdem, wie stark die Sonne lacht, muss dein Bildschirm nicht extrem hell sein. Wenn du die Helligkeit deines Bildschirms reduzierst, kannst du noch mal jede Menge Akku sparen. Beim iPhone geht das über das Control Center. Beim Android findest du ebenfalls eine entsprechende Option in den Telefon-Einstellung.

Tipp 6: Rechtzeitig Volltanken

Ganz klar: Nichts ist ärgerlicher als kurz vor der Tour festzustellen: „Hilfe, mein Akku ist bei 10 Prozent, aber ich will doch gleich los…“. Also am besten das Telefon direkt vor dem Start noch mal ran ans Ladekabel.

Tipp 7: Genieße die Natur

Telefonieren, Musikhören und WhatsApp fallen natürlich auch ins Gewicht. Verzichte wenn möglich also auf längeren Touren darauf. Und beende alle Apps, die du gerade nicht benötigst. Erfahrungsgemäß ist das nicht nur gut für den Akku sondern kommt auch bei deinen Begleitern gut an.

Wer besonders lange Touren plant oder unterwegs gar nicht auf gute Musik oder Updates von Freunden verzichten mag dem Empfehlen wir einen externen Akku. Im zweiten Teil unseres Akku-Spezials haben wir 3 davon genauer unter die Lupe genommen.

15 Beitrag zu “Akku Spezial Teil 1: Mit diesen 7 Tipps hält dein Akku länger”

  1. Echt lustig, warum nicht einfach in den flugmodus gehen. Damit kommst locker nen Tag aus. Muss man mit Gewalt immer erreichbar sein:-) .

      1. Hi Sebastian,
        vielen Dank für den Hinweis. Seit iOS-Version 8.3 bleibt das GPS auch auf dem iPhone bei eingeschaltetem Flugmodus an.
        Beste Grüße,
        Tobias

    1. @Sepp: Siehe Tipp 4: Da wird ja der Flugmodus vorgeschlagen. Mache ich auch und komme mit einem Nexus 5, welches für eher schwache Akkuleistung bekannt ist, locker über jede Tagestour.

  2. Liebe Komootler,

    Die Akku-Beiträge sind prima! Für “Poweruser” eher nichts neues, aber dennoch sehr wichtig, vor allem für neuere User. Denn das Haupt-Vorurteil gegen Navigation mit dem Handy (vs. Navigeräte wie Garmin) ist die vermeintlich nicht ausreichende Akkukapazität der Smartphones. Das wird in der Praxis mit den allermeisten Telefonen aber klar widerlegt, wenn man sich an o.g. Tipps hält.

    Tipp Nr. 1 ist allerdings nach meiner Erfahrung (immerhin 15.000 km mit Komoot) zumindest fürs Radfahren völlig falsch! So gut die Navigationsanweisungen von Komoot inzwischen sind, gibt es doch ganz viele Situationen, wo die Sprachanweisung nicht eindeutig ist. Das ist auch gar nicht anders machbar, da ein derart komplexes Wegenetz abgebildet wird, wo einfach nicht jede Situation von einer Standardansage 100%ig eindeutig formuliert werden kann.

    Deswegen gehört das Handy beim Radfahren keineswegs in die Tasche sondern an den Lenker! Dafür gibt es diverse Lösungen. Mir reicht die minimalistischste völlig aus: getfinn.com
    Dass der Bildschirm dann nur zum kurzen Orientieren an und danach möglichst bald wieder ausgeschaltet wird, versteht sich. Dies belastet den Akku nur moderat, erleichtert das Navigieren aber ungemein. Um den kurzen Blick auf die Karte zu erleichtern hat Komoot sogar ein super Feature: Es legt sich nämlich vor den Lockscreen. Es sind also keinerlei Eingaben am Bildschirm nötig; nur der An/Aus-Knopf muss betätigt werden. Leider gilt dies meines Wissens nicht für iOS (?). Aber wer hat schon ein iPhone?
    Cheers!
    Marc

  3. Ich muss Marc zustimmen. Im Innenstadtverkehr mag “in 50 Meter rechts abbiegen” noch passen – wenn man davon ausgeht dass man nur in Straßen, nicht aber in Fußwege abbiegt, wo Komoot einen durchaus gerne mal her leitet. Aber im Wald nebenan ist ein ständiger Blick auf die Karte nötig weil man nicht weiß, ob “rechts abbiegen” denn nun das rechte, das mittlere oder das linke Rechts meint – weil sich drei Wege nach rechts auftun, die fleißige OSM-Bearbeiter sogar alle getrackt und den Karten hinzugefügt haben. Ohne permantes Kartengucken hätte ich mich sogar hier vor der Haustür im Grünen alle Nase lang verfahren. “Verstecken” sich später monsterbreite Waldwege hinter einem meterhohen Busch, ist man schnell mal vorbei gefahren, usw.

    Des geneigten Komootles (und anderen Outdoor-Technikfreaks) größtes Problem ist das Fehlen gescheiter Lösungen seitens der Geräte.
    Konnte man sein Galaxy S3 noch mit dickem Akku aus dem Zubehör mit eigenem Rückteil ausstatten und da noch eine fette Powerbank dran hängen (fehlte nur noch der passende Lenkerhalter, aber Oberrohrtasche ging zur Not auch, drei Tage kein Problem…) werden nur noch nicht wechselbare Akkus in nicht mehr zu öffnenden Gehäusen verbaut und der Zubehörakku hat sich erledigt.

    Android Geräte die sich wie ein Windows Phone durch blosses Antippen des Bildschirms wieder aufwecken lassen hatte ich bisher noch nicht in den Fingern. Für unsere Lumias, die erheblich länger durchhalten auch im Dauergebrauch, weigert sich Komoot ja leider eine App heraus zu bringen.

    Da mein S3 leider das Zeitliche gesegnet hat, behelfe ich mir damit den sonyeigenen “Stamina” Stromsparmodus mit Komoot in der Ausnahmeliste zu nutzen, dazu eine dicke Powerbank in einer alten Trinkflasche am zweiten Flaschenhalter. Das Wasser kommt mittlerweile eh aus dem Trinkrucksack, weil mehr rein passt und es praktischer ist. Schwachstelle: Die USB Steckverbindung und das Fehlen eines gescheiten Lenkercase, in das ein Smartphone samt USB Stecker passt. Vor allem wenn wie bei Sony der Anschluss seitlich angebracht ist, was auch immer die sich dabei gedacht haben. Nächstes Phone wird also irgendeines mit USB unten werden müssen, da ich mein aktuelles Lumia für Komoot ja leider nicht benutzen kann.

    Der Flugmodus kommt eigentlich nicht in Frage, weil damit das Re-Routing nicht funkioniert wenn man sich verfährt oder Wege unpassierbar sind. Also Bildschirm ständig manuell aus- und anschalten.

    Das Umkonfigurieren auf WLAN aus, Helligkeit auf Automatik, Staminamodus etc. zum Radfahren und alles wieder zurück am Ziel funktioniert übrigens prima per NFC Tag am Rad.
    Grüße, Michael

    1. Hi Michael,

      ein Wechselakku ist nach meiner Erfahrung gar nicht nötig. Ich habe bei längeren Touren immer meinen externen Akku mit 13.000 mAh in der Lenkertasche (passt auch in die Rahmentasche) und habe daran das Ladekabel meines Handys angeschlossen. Mit meinem aktuellen Handy (HTC One M8) lädt es sogar schneller, als der Strom beim Fahren mit Komoot (Display an, Mobile Daten und WLAN abgeschaltet) verbraucht wird. So komme ich locker über den ganzen Tag. Für mich eine ideale Lösung.

      Viele Grüße
      Benjamin

  4. Hallo die meisten apps haben eine Funktion die den Bildschirm bei nicht nutzung abschalten. (und alle echten navis wie garmin usw)

    oder die helligkeit auf ein minimum reduzieren.

    vollgendes wäre also hilfreich.

    abbiegen in 80 m
    jetzt geradeaus folgen sie der strasse 5,7 km …….. (dimmen oder abschalten des displays)
    und bei der nächsten anstehenden Meldung reaktivierung des Bildschirms. gibt es eine solche Funktion? ich habe sie nicht gefunden und sie ist äusserst sinnvoll bin ich hier dafür überhaubt richtig?

    1. Hallo Musterman, mittlerweile gibt es das – in der aktuellen App Version der Android App kannst du das aktivieren. Einfach das Lautsprecher Icon antippen das nach dem Start der Tour unten rechts in der Kartenansicht erscheint, und “Bildschirm aufwecken” antippen. Damit erscheint der Bildschirm dann vor dem Abbiegen und wird eine Weile danach wieder abgeschaltet. Beste Grüße Daniela

  5. Vielen Dank für den interessanten Artikel. Gerade wenn man unterwegs ist, ist es wichtig diese Tipps zur Hand zu haben.
    Mit besten Grüßen,
    Maria

  6. Vielen Dank für die interessanten Tipps zur Akku Pflege. Es lohnt sich auf jeden Fall, da so die Lebensdauer deutlich erhöht wird.
    Mit besten Grüßen,
    Lars

  7. Vielen Dank für die Tipps
    Vielleicht bin ich demnächst wieder dabei, wenn ichs richtig begriffen habe. Die Touren in Begleitung meines IPhones S5 waren enttäuschend. Nach 1/3 der Tour wars “aus”, obwohl 100% geladen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit einem * markiert