Sicht auf Emmetten

Eine Tour – vier Highlights

Eine knackiger Anstieg, eine Schifffahrt und dann die Uferstraße entlang des Sees – in einer einzigen Tour stecken oft mehrere Highlights. Roland erzählt uns, welche Orte und Abschnitte er auf seiner Lieblingsstrecke um den Vierwaldstättersee besonders empfiehlt.

Anstieg und Abfahrt Seelisberg

Seelisberg Richtung Luzern

Sicht auf Emmetten

“Das erste Highlight nach dem Start in Luzern ist die Straße hoch zum Seelisberg. Der Anstieg ist knackig aber gut machbar – und der Ausblick unvergleichlich. Anschließend geht es rasant bergab, mit Blick auf Treib und den See.”

Tour über Seelisberg planen

 

Restaurant Treib

Treib

“In Treib haben wir die Möglichkeit, im traditionellen Restaurant Treib einzukehren und auf unser Schiff in Richtung Brunnen zu warten.”

Tour zum Restaurant Treib planen

 

Schiff von Treib nach Brunnen

Ankunft in Treib

Urnersee mit Schillerdenkmal

“Mit dem Rad geht’s ab auf’s Schiff, von wo aus wir einen tollen Blick auf das Schillerdenkmal haben, während wir zur anderen Seite nach Brunnen schaukeln.”

Schifffahrt nach Brunnen planen

 

Zurück zum Start

Rundfahrt aus der Sicht vom Start und Ziel

“Zurück im Sattel haben wir ab Brunnen eine schöne Tour am Vierwaldstättersee entlang über Gersau, Vitznau, Weggis und Küssnacht zurück nach Luzern vor uns.”

Fotos: Roland Frener

6 Tipps für tolle Outdoor-Fotos

Leider gelingt es nicht immer, die tollen Eindrücke einer Tour perfekt einzufangen. So schön, wie in deiner Erinnerung sehen die Fotos dann nicht immer aus. Manchmal sind sie verwackelt, schief und irgendwie nichtssagend. Schluss damit! Wir zeigen dir, wie du mit ein paar einfachen Tricks auch mit deinem Smartphone tolle Outdoor-Fotos schießt.

1. Teste verschiedene Blickwinkel

Das A und O für ein spannendes Foto ist der Blickwinkel. Mach ein paar Fotos aus verschiedenen Perspektiven, laufe umher, kletter auf eine Erhöhung oder mach ein Foto nah vom Boden. Wenn du die Fotos jetzt noch ein mal durchgehst erkennst du schnell, welcher Winkel der spannendste ist.

2. Achte auf das Licht

Als Faustregel gilt: Fotografiere mit der Sonne im Rücken oder neben dir. Gegen die Sonne wird das Bild zu hell oder dunkel. Auch Tageszeit und Wetter sind wichtig für das Ergebnis. Greller Sonnenschein sorgt für flache Farben und wenig Tiefe in deinem Foto. Vermeide es, in der Mittagssonne zu fotografieren. Die besten Zeiten sind während des Sonnenauf- und -untergangs oder wenn der Himmel leicht bewölkt ist.

3. Sorg für einen Blickpunkt

Jedes Foto braucht einen Blickpunkt, auf dem das Auge ruhen kann. Ohne ihn wirkt ein Bild schnell leer. Alles, was aus der Landschaft irgendwie herausragt und dir ins Auge sticht ist auch als Blickpunkt geeignet. Das kann ein Gipfel, ein alleinstehender Baum,  ein Gebäude oder sogar eine Wolke sein.

4.  Denk an die Drittel-Regel


Hast du deinen Blickpunkt gefunden, geh sicher dass du ihn richtig platzierst. In der Regel wirken Fotos besonders harmonisch, wenn der Blickpunkt nicht im Zentrum, sondern im rechten oder linken Drittel platziert ist.

5. Beachte Himmel und Vordergrund

Gute Landschaftsfotos haben einen starken Vordergrund oder Himmel. Sind zum Beispiel interessante Wolkenformationen zu sehen, lohnt es sich dein Foto zu einem großen Teil damit zu füllen. Ein interessanter Vordergrund lenkt den Blick in das Bild und kreiert Tiefe. Achte auch darauf, dass der Horizont gerade ist.

6. Setze einen Fokus


Last but not least – die Schärfe. Nichts ist ärgerlicher als zuhause festzustellen, dass dein Foto doch nicht so scharf ist, wie es unterwegs auf den ersten Blick aussah. Verhindern kannst du das, indem du kurz dort auf den Bildschirm deines Smartphones tippst, wo die Schärfe gesetzt werden soll. Oder du schaltest einfach die Panorama-Funktion ein, damit alles im Fokus ist.

Am besten du probierst diese Tipps gleich auf deiner nächsten Tour aus. Weißt du schon wo’s hingeht?

Tour planen

Altoder2_header

Wo Marc hinfährt. Immer wieder.

Radwege, kleinere Straßen und möglichst unbefestigte Wege – darauf achtet Marc beim Planen seiner Touren rund um Berlin. Das Ziel ist dabei zweitrangig, die Abwechslung steht im Vordergrund. Hat er geeignete Wege gefunden, bezieht er Highlights auf der Strecke mit ein. So ist er schon auf viele Orte gestoßen, die ihn beeindruckt haben. Die schönsten davon teilt er heute mit uns.

Silkebuche in der Schorfheide

Silkebuche in der Schorfheide

“In der komoot Karte finden sich ja sehr schön alle möglichen Attraktionen: Jede Dorfkirche ist drin und auch allerlei Naturdenkmäler. Diesen Baum habe ich auch nur über Komoot entdeckt.”

Tour zu Silkebuche planen

 

Altoder bei Oderberg

Altoder bei Oderberg

“Die Altoder hat teilweise Auen-Charakter. Tolle Gegend zum Radfahren – schön flach! Auch auf dem Oderdeich zu fahren hat seinen Reiz. Wir waren in Bad Freienwalde, wo sich westlich eine ganz andere, leicht hügelige, bewaldete Landschaft anschließt. Tolle Gegend für abwechslungsreiche Touren.”

Tour zur Altoder planen

 

Alte Schule in Söllenthin

Alte Schule in Söllenthin

“Die Schule steht in dem kleinen Ort Söllenthin in der Westprignitz. Die Gegend hat einen gewissen spröden Reiz. Hauptsächlich Felder, Land- und Viehwirtschaft, hin und wieder verlassene Gebäude. Die Häuser in den Dörfern haben schöne Klinker-Fassaden, wodurch sie auch im vernachlässigten Zustand charmant aussehen.”

Tour nach Söllenthin planen

 Danke Marc, für deine tollen Tipps!

 

© Uta Philipp I Alpenpano

Wo die Trails den Himmel berühren

Das Mountainbike gleitet über einen schmalen Singletrail, links und rechts geht es steil bergab. Weiter oben ist nur noch Himmel. Harald Philipp befährt einige der schönsten und höchsten Berge da draußen.  Um die zu erreichen, trägt er sein Rad oft einige tausend Höhenmeter hinauf.  “BikeBergsteigen” nennt er seine Sportart und schwärmt davon mit leuchtenden Augen. Im Interview erklärt uns Harald, was genau es damit auf sich hat – und warum der Espressokocher im Gepäck nie fehlen darf.

Hallo Harald, du bist BikeBergsteiger. Was bedeutet das genau?
BikeBergsteigen ist die Grenze zwischen Alpinismus und Radsport. Es geht darum, Gipfel und alpine Steige zu befahren, abwärts zumindest. Bergauf tragen wir die Bikes meist.

Wo liegt der Unterschied zum normalen Mountainbiken?
Das Hochtragen ist wohl der deutlich sichtbarste Unterschied. Grundsätzlich steht aber auch eine ganz andere Philosophie dahinter. Die meisten Radsport-Disziplinen sind immer irgendwie Rennsport, und das gibt es bei uns gar nicht. BikeBergsteigen ist ein Abenteuer, das man mit Freunden teilt.

Was ist das schönste am BikeBergsteigen? Die Vorfreude, der Aufstieg, der Gipfel oder die Abfahrt?
Alles zusammen! Bei der Planung fängt es bereits an. So ein Bergprojekt zu entwickeln braucht Vorbereitung, damit steigt die Spannung und die Vorfreude. Der Aufstieg ist auch etwas sehr Schönes, da haben wir alles gute vom Wandern, bis auf den lästigen Abstieg. Die Abfahrt ist dann die Krönung.

Weiterlesen

komoot outdoor routing

Neu: Plan lange Touren blitzschnell

0,382 Sekunden. So lange dauert es, dein nächstes großes Abenteuer zu planen. Das ist fünfzig Mal schneller als bisher und der Rekord was Outdoor-Routing angeht. Was ist dein nächstes großes Ding? Ein Alpencross? Der Jakobsweg? Es ist alles nur einen Klick entfernt.

Mit unserem neuen Routing kannst du Touren planen, die so lang sind wie  es Land auf der Erde gibt. Super schnell und super leicht. Wie wir das gemacht haben? Wir haben uns die Entwicklungen von Wissenschaft und Technologie in den letzten Jahren angeschaut. Gefunden haben wir brillante neue Algorithmen, die wir dann speziell für Outdoor-Sport angepasst haben.

Jan, das Superhirn hinter alledem, wurde in den letzten Tag des öfteren beim Luftsprünge machen im Büro beobachtet:

Jan, Backend-Developer:

“Das neue Routing ist ein persönlicher Meilenstein für mich. Damit können noch mehr Leute genau die Tour planen, die sie möchten – das ist ziemlich cool.”

Bereit zum Testen? Was ist eine lange Tour, die du schon immer mal machen wolltest?

Jetzt testen

Das Abenteuer vor deiner Haustür

 Der Jakobsweg, die Alpen, der Grand Canyon – irgendwo im Kopf haben wir alle heimlich einen Plan für das ganz große Abenteuer. Und ohne Zweifel werden wir es irgendwann machen. Doch bis dahin kannst du kleinere Abenteuer auch ohne viel Aufwand im Alltag unterbringen. Sie warten direkt vor deiner Haustür.

Thomas hat uns bereits Tipps für spontane Mikroabenteuer gegeben. Jetzt hatten wir die Chance, mit Gunnar von Overnighter.de, dem Guru der Mikroabenteuer im deutschsprachigen Raum, über seine Liebe zu den kleinen großen Abenteuern zu plaudern.

Hallo Gunnar! Was ist die Idee hinter einem Overnighter?
Es muss nicht immer das ganz große Abenteuer sein: Anstatt ein Leben lang von den ganz großen Fahrten zu träumen setzt man sich nach der Arbeit aufs Rad, fährt in den Abend oder in die Nacht hinein. Vorzugsweise auch in den Wald. Dort sucht man sich ein gemütliches Fleckchen, rollt seinen Schlafsack aus, macht vielleicht ein Bier auf und sinniert ein wenig über das Leben und das Universum.

Was fasziniert dich an Mikroabenteuern?
Im Film Ride the Divide heißt es: “You have way better thoughts in front of a fire.” Statt mich wochenlang bis zum nächsten Urlaub zu träumen, geht es einfach kurz raus. Sachen packen und los. Wenn ich mich aufs Rad schwinge, geht die Entspannung los. Ich biege kaum um die erste Ecke, dann bin ich in einer anderen Welt – die pure Erholung. Ich habe beim “Overnightern” gelernt, auf mein inneres Ich zu hören, mir Zeit für mich zu nehmen und dem Bedürfnis nach Entspannung nicht erst Monaten Aufschub zu geben, sondern nachzukommen. Eine gewisse Demut vor der Natur lehrt einem das Schlafen im Wald auch.

Weiterlesen

Wanderschuhe und ein Rucksack

In Spanien sagt man “El camino comienza en su casa” – der Beginn des Jakobswegs ist demnach das eigene Haus. Egal wo es steht. Heute beschränken sich die meisten Pilgerer auf den berühmten Teil der Strecke hinter den Pyrenäen. Aber nicht alle. Beatrice hat sich vorgenommen, es von ihrer Heimat in Lausanne zu versuchen und ist die knapp 2000 Kilometer zu Fuß gegangen. Allein. In 87 Tagen. Hier erzählt sie von ihrer Reise und wie viele Blasen sie an ihren Füßen zählte.

Hallo Beatrice! In drei Worten, wie war’s?
Es war SUPER!

Wie sah ein typischer Tag für dich aus?
Aufstehen, meine Siebensachen in den Rucksack packen, kleines Frühstück einnehmen, Wasserflaschen auffüllen, in komoot meine Tagesstrecke eingeben und los geht’s – bei jedem Wetter. Ich bin am Tag durchschnittlich 23km gewandert. Am Tagesziel angekommen ging es zuerst unter die Dusche, dann Kleider waschen, meine Füsse pflegen, Tagebuch schreiben. Meine Freunde habe ich täglich via Twitter auf dem Laufenden gehalten.

Die wichtigsten Teile deiner Ausrüstung?
Gute Wanderschuhe und der richtige Rucksack! Vor allem darf man nicht zuviel mitnehmen. Man braucht auch gar nicht viel. Mein Rucksack war mit Wasser und allem drum und dran knappe 8kg schwer.

Weiterlesen

Knackig und neu: unsere Apps

Knackig und neu: unsere Apps

In den letzten Wochen waren wir hier im komoot Headquarter noch beschäftigter als sonst. Während einige von uns den neuen Tourenplaner zum Leben erweckt haben, bekamen die Android und iPhone Apps am anderen Ende des Büros den letzten Schliff.

Und jetzt – Trommelwirbel – sind sie da. Mit einem frischen und knackigen Design. Mit mehr Funktionen als je zuvor. So ähnlich, dass sie Zwillinge sein könnten. Wir sind mehr als stolz auf unsere Babies und fasziniert davon, wie schnell sie groß geworden sind.

Was ist neu für dich?

  • Neues Design: Wir haben die komplette App neu gestaltet. Leichter, knackiger, erstklassig, funktional – dazu ist sie für Android und iPhone jetzt identisch und trotzdem für das jeweilige System optimiert.
  • Schnellere Touren: Deine Touren werden jetzt zehn Mal schneller berechnet!
  • Automatisches Umplanen: Wenn du deine Tour verlässt berechnen wir die Route von deiner aktuellen Position neu – natürlich mit all deinen Wegpunkten. Diese Funktion kannst du auch ausschalten, wenn du allein zurück zu deiner ursprünglichen Tour finden oder das Internet ausschalten möchtest.

Hast du schon die neueste Version? Hol sie dir! Lad das Update fürs iPhone oder Android jetzt.

Vom Neuerfinden einer App

Was du jetzt mit einem Tap herunterladen kannst wurde monatelang von einem ganzen Team mit viel Liebe geschaffen. Ana und Arne waren an vorderster Front dabei. Das denken sie über das Ergebnis:

Ana, Mobile-Designer:

“Ein komplett neues Design für unser Produkt zu kreieren war eine große Herausforderung, aber auch sehr bereichernd. Wir haben jetzt das gleiche Design auf all unseren Plattformen, was es viel einfacher macht, das Produkt zu nutzen.”

Arne, Android-Entwickler:

“Unser neues Design macht es einfach, komplexe Funktionen zu verstehen und zu nutzen. Die App ist jetzt auf dem neuesten Stand von Design und Technologie, das macht mich wirklich stolz.”

Hast du die neueste Version schon geladen? Probier das frische Design und die neuen Funktionen gleich aus!

Neueste iPhone Version laden

Neueste Android Version laden

plan-de-MacBook-Air-1038

Der neue Tourenplaner – viel einfacher nach draußen

Wir  freuen uns riesig euch heute  unseren neuen Tourenplaner präsentieren zu können. Sein simples klares Design macht es so einfach wie nie deine Outdoor-Aktivitäten zu planen. Im Hintergrund machen die neuesten Technologien das ganze super schnell und stabil. Kurz: Der neue Tourenplaner ist das Fortschrittlichste und Schönste,  das wir je für unsere Website entwickelt haben. Wahooo!

Ein paar unserer liebsten Neuerungen: Plan komfortabel in der großen Karte. Veränder den Verlauf der Tour per “Drag and Drop” an der blauen Linie. Klick in die Details und Statistiken im Planungspanel um entsprechende Infos direkt in der Karte zu sehen.

Weiterlesen

Photo by Bernd Mirbach

100km laufen. Mit komoot im Ohr.

Wenn Bernd sich etwas in den Kopf setzt, dann macht er es. Ohne großes Tamtam, ganz für sich allein. Kürzlich ist er an einem Tag 100 km gelaufen. Dabei war er ganz auf sich gestellt. Der einzige Begleiter war die Stimme von komoot in seinem Ohr. Hier erzählt er, welche Gedanken ihm unterwegs durch den Kopf gegangen sind und mit welchen Tricks er sich motiviert hat weiterzulaufen. Dieser Bericht ist ursprünglich auf Bernds Blog “Auf und ab” erschienen, wir dürfen ihn mit freundlicher Genehmigung mit euch teilen.

Es ist 4.30 Uhr. Mein Wecker klingelt und etwas widerwillig gebe ich nach und stehe auf. Um 5.30 Uhr möchte ich los laufen, so der Plan. Von Hersbruck nach Bad Staffelstein. 100 km quer durch die Fränkische. Ohne Veranstaltung, ohne Organisation und Verpflegungsstände, ohne vorgegebene Faktoren. Einfach ich. Einfach zu Fuß. Einfach laufen.

Weiterlesen